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Landesliga-Basketballer behaupten mit 85:38-Erfolg ihre Spitzenposition

Landesliga-Basketballer behaupten mit 85:38-Erfolg ihre Spitzenposition

Das erste Heimspiel des neuen Jahres sollte für Landesliga-Spitzenreiter Altenburg eines mit vielen Höhepunkten werden. Beim überdeutlichen 85:38 (55:25) gegen den SV TU Ilmenau kamen auch die knapp 50 Zuschauer am Sonntag in der Wenzelhalle auf ihre Kosten.

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Kaum zu halten: Ein ums andere Mal lassen Ronny Leu (gelb) und die übrigen Basketballer des Altenburger BC die überforderten Ilmenauer stehen. Knackpunkt im Spiel sind aber die erfolgreichen Dreipunktewürfe.

Quelle: Mario Jahn

Damit bleibt der Altenburger BC weiterhin Tabellenführer, zwei Punkte vor Hermsdorf.

 

Noch vor dem Spiel warnte Trainer Ronny Funke sein Team, dass die Gäste nichts zu verlieren hatten und frei aufspielen konnten. Es galt also, die Konzentration von Beginn an hoch zu halten - vor allem in der Defensive. Die Hausherren kamen besser in die Partie. Die ersten Punkte wurden sicher von der Freiwurflinie verwandelt. Ilmenau antwortete vor allem durch ihren Centerspieler Ritzdorf, der mit über zwei Metern Körpergröße seine Vorteile am Brett ausspielte (4:4, 3.).

 

Nun kam aber die Offensive Altenburgs ins Rollen. Zunächst punktete André Pohle, anschließend Lars Peter nach Foulspiel von der Linie. Es folgten die ersten Dreier der Partie durch Markus Valta und Markus Gröner. Letzterer sollte in den verbleibenden Minuten des ersten Viertels noch explodieren. Auch nach einer Ilmenauer Auszeit änderte sich wenig. Die Gastgeber spielten sich in einen Rausch - vornweg Gröner, der innerhalb einer Minute gleich drei weitere Wahnsinnsdreier folgen ließ. So stand nach dem ersten Spielabschnitt bereits eine 27-Punkte-Führung auf der Anzeigetafel (38:11).

 

Doch nach der ersten Viertelpause kam der Altenburger Angriff etwas ins Stocken. Ronny Leu und Hans-Peter Heinig erhöhten zunächst, doch Ilmenau kam nun besser mit der Verteidigung der Skatstädter zurecht (42:17). Bis zwei Minuten vor der Halbzeit blieb es durchwachsen auf beiden Seiten. Die Gastgeber suchten nach der nächsten zündenden Idee, den Gästen fiel nicht viel mehr ein. Ein kleiner 6:0-Lauf Altenburgs durch Peter, Gröner sowie Ronny Leu sicherte am Ende zumindest noch den Viertelerfolg (17:14). Dennoch musste man mit einer überragenden 30-Punkte -Führung zur Halbzeitpause mehr als zufrieden sein (55:25).

 

Aufgrund der hohen Führung und den verunsicherten Gästen hatte man fast ein Luxusproblem. Fehler schlichen sich ein, wurden aber nicht konsequent bestraft. Defensiv stand man im dritten Viertel aber wieder etwas besser. Für den Höhepunkt sorgte hier erneut Markus Gröner, der mit einem sehenswerten Anspiel durch die Beine seines Gegners Ronny Leu in Szene setzte, der erfolgreich per Korbleger abschloss. Auch diesen Abschnitt entschieden die Hausherren für sich und bauten die Führung weiter aus (68:31).

 

Zu Beginn der letzten zehn Minuten hatte man das Gefühl, dass noch mehr möglich war. Ein schneller 11:0-Lauf schraubte das Ergebnis weiter nach oben (79:31). Doch anschließend blieb vor allem die Konzentration in den eigenen Angriffen auf der Strecke. Bei Altenburg kam jeder Spieler zu seinen Minuten, so konnte der langzeitverletzte René Reichwagen nach fast zwei Jahren wieder erste Spielpraxis sammeln. Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter Heimerfolg der Skatstädter, die diese Euphorie nun am Sonntag mit nach Eisenach nehmen wollen. Dennoch schaut man in den ausstehenden Partien auch nach unten.

 

ABC: Gröner (28), Valta (18), Leu (15), Peter (11), Pohle (5), Heinig (4), Reichwagen (2), Tschiersch (2), Doyé, Lohse, Schubert.

René Reichwagen

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