Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Landesliga-Basketballer verlieren Top-Scorer und peilen trotzdem Klassenerhalt an
Region Altenburg Landesliga-Basketballer verlieren Top-Scorer und peilen trotzdem Klassenerhalt an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:21 27.09.2013
Die Altenburger Basketballer Christian Strauß, Tobias Lohse, Oliver Gräfe und Luiggi Perez (v.l.) müssen diese Saison den Abgang ihres besten Korbjägers Markus Valta kompensieren. Quelle: Mario Jahn

Die zweite Saison wird für die Ostthüringer sicher nicht leichter, zumal sie einerseits nicht mehr der große Unbekannte für die Gegner sind. Zum anderen, weil sie ihren Top-Scorer Markus Valta verloren haben, der nun aller Voraussicht nach für den 1. BV Gera in der Oberliga auf Korbjagd geht.

Die übrige Mannschaft konnte man beim Altenburger BC aber zusammenhalten. Zudem stoßen U19-Spieler dazu, die für dieses Team zu alt geworden sind. Hinzu kommt mit Lucas Eismann eines der großen Talente Altenburgs zurück. Um einen weiteren früheren U19-Akteur buhlen die Skatstädter Korbjäger noch. Große Erleichterung machte sich im Team breit, als man erfuhr, dass auch Trainer Ronny Funke für eine weitere Saison zugesagt hat. Saisonziel Nummer eins ist der Klassenerhalt. Nichtsdestotrotz geht man in alle Spiele, um zu punkten.

Neben dem Liga-Spielbetrieb startet die Mannschaft auch in der Saison 2013/2014 im Landespokal. In der ersten Runde erhielt Altenburg jedoch ein Freilos. Der Gegner für Runde zwei steht aber schon fest. Mit der Reserve des Zweitligisten BiG Gotha kommt ein echter Brocken und Titelaspirant in die Wenzelhalle. Die Gothaer spielen zwei Klassen höher als der Altenburger BC in der zweiten Regionalliga und belegten dort in der abgelaufenen Spielzeit Platz vier. Die Funke-Fünf ist also krasser Außenseiter.

Bei ihrem Gastspiel werden sich die Gothaer vor allem die Spielhalle gut anschauen. Sollten sie nämlich ins Pokalfinale einziehen, kommen sie noch einmal in die Skatstadt zurück, weil sich der Altenburger BC beim Thüringer Basketball-Verband (TBV) erfolgreich um die Ausrichtung des Landespokalfinals im nächsten Jahr beworben hat. An jenem Wochenende im April 2014 wird wahrscheinlich auch das Allstar-Game Thüringens stattfinden.

Dass man beide Veranstaltungen nach Altenburg holen konnte, macht die Verantwortlichen des Vereins stolz. Bewerben wollte man sich bereits vergangenes Jahr. Doch in Altenburgs Sporthallen fehlten die neuen Spielfeldmarkierungen, die seit 2012 hätten vorhanden sein müssen. Der Verein spielte vergangene Saison mit einer Sondergenehmigung des TBV. In den Sommerferien holte die Stadt die Linierung jedoch nach. Gleich in drei Hallen rüstete man um. Die Ausgaben dafür lagen laut Referat Jugend und Sport bei etwa 1300 Euro.

Bevor der Altenburger BC jedoch im Frühjahr die Thüringer Basketball-Elite begrüßen darf, beginnt nächste Woche zunächst die Mission Klassenerhalt mit dem Heimspiel gegen Suhl (6. Oktober, 14.30 Uhr, Wenzelhalle). Der Eintritt zu allen Heimspielen ist wie bereits in den vergangenen Jahren frei.

René Reichwagen

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

"Jambo, Altenburg!" hieß es vor gut drei Wochen für die Kenianerin Juliana Ovieko. Die 25-jährige Schulleiterin der Partnerschule "Elimu ya Kenya Primary School Altenburger Land" des Vereins Education4kenya besuchte Deutschland, um sich weiterzubilden und einen Einblick in die europäische Kultur zu bekommen.

27.09.2013

Den Machern des Skatstadt-Marathons ist ein Coup gelungen. Wie Pressesprecher Helmut Nitschke am Mittwochabend auf einer Sponsorenveranstaltung in Windischleuba bekannt gab, heißt der Stargast für die sechste Auflage des Lauf-Events in Altenburg Jens Weißflog.

26.09.2013

Vom 9. bis 19. September hielt sich das Schauspielensemble des Altenburg-Geraer Theaters nahe der türkischen Westküste bei Ephesos auf. Das klingt nach Urlaub - doch den Beteiligten stecken im Wortsinn neun Tage intensiver Arbeit in den Knochen.

25.09.2013
Anzeige