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Altenburg Landesliga-Handballerinnen holen Meistertitel
Region Altenburg Landesliga-Handballerinnen holen Meistertitel
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20:44 24.04.2013
Hier lässt Laura Winkler (M.) die Jenaer Abwehr alt aussehen. Am Ende aber springt für Aufbau nur ein Remis heraus, was dennoch zum Aufstieg reicht. Quelle: Mario Jahn

Nach 14 Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage thront das Team von Trainer Volker Friedrich am Ende auf dem ersten Platz der Landesliga. Die Aufbau-Reserve hat sich durch ein 18:18 (10:6) gegen den HBV Jena II den Titel geschnappt und steht trotz ausstehender Spiele anderer Mannschaften uneinholbar an der Tabellenspitze.

Dabei verlief das Saisonfinale deutlich spannender als erwartet. Zum letzten Heimspiel traf Altenburg auf den Tabellenvierten. Während man in Jena noch relativ deutlich mit 28:22 gewann, bewegte sich die Partie diesmal auf des Messers Schneide. Nach der Mühlhausen-Niederlage in der Vorwoche war die Anspannung der Skatstädterinnen unverkennbar. So kam es, dass in den ersten zehn Minuten fast gar nichts zusammenlief. Einfache Zuspiele wurden verworfen, Konter misslangen, Schrittfehler und Fehlwürfe häuften sich - kein Wunder, dass es nach elf Minuten erst 2:2 stand.

Nur dank einer konzentrierten Abwehrleistung wurde verhindert, dass sich die Gäste einen Vorsprung erspielten. Doch trotz der guten Abwehr trug das Angriffsverhalten der Altenburgerinnen weiter nur selten Früchte. Aufgrund der fehlenden Dynamik und Variabilität seines Teams reagierte Trainer Friedrich mit einer Auszeit und stellte um. Offensichtlich mit dem perfekten Händchen ausgestattet, wirkte diese Maßnahme Wunder: Aufbau kam besser ins Spiel, traf, schloss Konterangriffe erfolgreich ab und beherrschte die gegnerischen Angriffsbemühungen fortan, sodass Jena in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte nur ein Tor gelang.

Beim 10:6 zur Halbzeit bereitete sich das Publikum im Goldenen Pflug schon auf die Meisterfeier vor. Ein wenig zu früh, wie sich wenige Minuten später zeigen sollte. Während das Spiel in den Minuten 30 bis 50 dahinplätscherte, ging Aufbau in den letzten zehn Minuten die Puste aus. Den 17:12-Vorsprung gab das Team aus der Hand und rettete sich am Ende noch mit einem 18:18 über die Zeit.

Das wiederum führte zu zahlreichen Freudentränen und einer ausgelassenen Feierstimmung im Team. Trotz kleiner Wermutstropfen, weil Mühlhausen und Jena zwei beziehungsweise einen Punkt stibitzten, überwog die Freude. Annekatrin Rudolph Zum Aufbau-Meisterteam gehören:I. Wippich, E. Wippich, Langstein, Keller, Behr, Birnstock, Diener, Engelmann, Holz, Liedtke, Räßler,, Rolle, Schade, Teichert, Torfstecher, Voegler, Winkler und Zeise.

Annekathrin Rudolph

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