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Landrätin fordert "Schulscharfe Ausschreibungen" für Leherstellen

Landrätin fordert "Schulscharfe Ausschreibungen" für Leherstellen

Landrätin Michaele Sojka fordert ein Umschwenken des Landes Thüringen in der Einstellungspolitik für Lehrer. "Wir brauchen schulscharfe Ausschreibungen von Stellen", sagte die Linken-Politikerin jetzt der OVZ.

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Michaele Sojka

Altenburg. Damit meint sie, dass konkrete Stellen von konkreten Schulen ausgeschrieben werden - und nicht wie derzeit über die Schulämter, die pauschal den Bedarf ermitteln und Bewerber anschließend auf die freien Planstellen verteilen.

"Die Schulleiter wissen am besten, welcher Kollege wann in Rente geht und wen er als Ersatz braucht", begründete die ausgebildete Mathematik- und Physik-Lehrerin ihren Vorstoß. Zudem werde so das Risiko geringer, bestimmte Erzieher und Lehrer nicht zu finden - und wenn doch, diese dann nicht mehr einstellen zu können. "Deshalb plädiere ich dafür, dass sich die Schulen verstärkt um ihren eigenen Nachwuchs kümmern." Zudem würden Lehrer derzeit meist im Zeitraum von Februar bis August eingestellt, bemängelte Sojka. "Unsere Verfahren dauern zu lange, und dann sind die besten oft schon weg."

Angesichts des Lehrermangels im Altenburger Land wie im gesamten Freistaat begrüßte sie die Ankündigung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, dieses Jahr bis zu 400 neue Lehrer einstellen zu wollen. "Damit käme man den im Koalitionsvertrag stehenden 500 immerhin relativ nahe", so Sojka weiter. "Aber diese Stellen müssen auch im Landeshaushalt eingestellt werden."

Hoffnung - speziell fürs Altenburger Land - setzt die Landrätin aber vor allem in die Pläne von Kultusminister Christoph Matschie (SPD), ab August 2013 Lehrer wieder verbeamten zu wollen. "Das würde es uns als Grenzregion ermöglichen, sächsische Lehrer abzuwerben", erklärte Sojka unverhohlen. Denn der Nachbarfreistaat verbeamte nicht. "Zudem weiß ich, dass das Ministerium derzeit an einem neuen Ausscheide-Modell für ältere Lehrer arbeitet und Abfindungen anbieten will, wenn sie vorzeitig aus dem Dienst ausscheiden. Angesichts von über 1000 Lehrern in der Ruhephase könnte das eine gute Möglichkeit sein, Stellen für junge Kollegen freizumachen."

Thomas Haegeler

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