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Altenburg Landrat mit Wachstumsinitiative zufrieden
Region Altenburg Landrat mit Wachstumsinitiative zufrieden
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18:06 08.01.2012
Das Viadukt bei Nirkendorf soll Teil des Radweges von Altenburg bis zur Landesgrenze werden, der mit Mitteln der Wachstumsinitiative finanziert werden soll. Quelle: Mario Jahn

Bereits 46 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von mehr als 22 Millionen Euro konnten binnen Jahresfrist im Rahmen der Wachstumsinitiative umgesetzt werden. Das teilt das Landratsamt in einer Pressemeldung mit. Der Freistaat Thüringen unterstützte die Umsetzung durch Bereitstellung von Fördermitteln: knapp 17 Millionen Euro flossen so in den Landkreis.

Erst jüngst hatte die Stadt Schmölln 633 000 Euro aus dem ÖPNV-Investitionsprogramm erhalten, um eine Park-and-Ride-Anlage sowie eine Fahrradabstellmöglichkeit im Bereich des Bahnhofes neu zu bauen.

Der Stadt Meuselwitz wurde vor einigen Wochen eine Förderung über 200 000 Euro aus dem Stadtumbau-Programm für den Ausbau und die Neugestaltung des Eingangsbereiches des Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Parks bewilligt.

So fiel die Bilanz, die Sieghardt Rydzewski anlässlich der Tagung der interministeriellen Arbeitsgruppe Wachstumsinitiative Altenburger Land vor einigen Tagen in Erfurt ziehen konnte, durchaus zufriedenstellend aus. "Dem großen Engagement der regionalen Akteure ist zu verdanken, dass wir mit sehr guten qualifizierten Vorschlägen eine gute Verhandlungsbasis hatten. Die Unterstützung, die wir in Erfurt bekommen haben, hat uns dann ermöglicht, wichtige Projekte umzusetzen", so Sieghardt Rydzewski. "Ich bin optimistisch, dass wir diese Entwicklung genauso fortsetzen werden, um die nach wie vor vorhandenen strukturellen Defizite im Altenburger Land Stück für Stück beseitigen zu können", so der Landrat weiter.

Zusammen mit Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) nutzte Rydzewski die Sitzung der Interministeriellen Arbeitsgruppe in Erfurt, um neue Projekte auf den Weg zu bringen. Dabei ging es auch um die Bereitstellung von Mitteln zum Bau des straßenbegleitenden Radweges zwischen Meuselwitz und Lucka oder auch um die Zusage einer 90-prozentigen Förderung der Kosten für den Bau des Viaduktradweges sowie um Fördermittel für den Neubau der Sporthalle an der Wieratal-Schule in Langenleuba-Niederhain. Erneut wurde auch die Entwicklung eines Industriegebietes in Altenburg-Windischleuba angesprochen.

Insgesamt befinden sich knapp 60 Projekte mit einem Investitionsvolumen von mehr als 40 Millionen Euro auf der Projektliste des Landkreises.

Mit den Gesprächsergebnissen war Rydzewski durchaus zufrieden. So habe das Verkehrsministerium zugesagt, die Planung für den Radweg zwischen Meuselwitz und Lucka im kommenden Jahr abzuschließen und den Bau des Radweges für 2013 in Aussicht gestellt, heißt es in der Meldung.

Das Wirtschaftsministerium wird zusammen mit der Thüringer Aufbaubank die Fördervoranfrage zum Viaduktradweg in Kürze beantworten. Und das Sozialministerium habe eine wohlwollende Prüfung des noch einzureichenden Förderantrages für den Neubau der Schulsporthalle angekündigt. Für Oberbürgermeister Michael Wolf wurde zudem ein zusätzlicher Termin verabredet, um die Prioritäten der Maßnahmen in der Stadtbauförderung abzustimmen.

Im Februar ist die nächste Sitzung der interministeriellen Arbeitsgruppe vorgesehen.

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