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Landrat will bei B7-Finanzierung helfen

Landrat will bei B7-Finanzierung helfen

Landrat Sieghardt Rydzewski (parteilos) steht dem Vorschlag aufgeschlossen gegenüber, Vorarbeiten zum Planfeststellungsverfahren der neuen B 7 mitzufinanzieren.

Altenburg. Landrat Sieghardt Rydzewski (parteilos) steht dem Vorschlag aufgeschlossen gegenüber, Vorarbeiten zum Planfeststellungsverfahren der neuen B 7 mitzufinanzieren. "Ich habe Michael Wolf in einem Gespräch die Bereitschaft signalisiert, dass wir das zusammen vorfinanzieren könnten", sagte er gestern auf OVZ-Nachfrage. Bedingungen für die Hilfe des Kreises seien aber ein bestätigter Haushalt und die Zustimmung des Kreistages.

 

Allerdings betonte Rydzewski, dass er nicht den Eindruck erwecken wolle, dass man dem Freistaat mal eben so Geld leihen könne. "Vor allem nicht, weil es Kreistagsmitglieder gibt, die jeden überschüssigen Euro in die Senkung der Kreisumlage stecken wollen und uns damit die letzte Möglichkeit für Investitionen nehmen." Es werde schwierig genug, das Geld zusammen zu bekommen. "Aber wir werden sicher eine Lösung finden, denn das Projekt ist wichtig genug." Schließlich profitieren alle davon.

Hintergrund ist der Vorschlag von Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD), von Windischleubas Bürgermeister Gerd Reinboth (CDU) und vom Chef der VG Pleißenaue, Uwe Melzer, dass der Landkreis und die Kommunen die für den Start des Planfeststellungsverfahrens derzeit fehlenden 100 000 Euro vorfinanzieren könnten (OVZ berichtete). Dies wäre aber nur nötig, wenn das Land Thüringen, das für die Planung und deren Finanzierung zuständig ist, diese nicht rechtzeitig (bis Anfang 2013) bereitstellen kann. Allerdings signalisierte das Verkehrsministerium bereits, alles dafür tun zu wollen, damit das Geld da ist.

Vom weiteren Vorschlag der neuen Allianz für den Autobahn-Anbinder, die Wirtschaft der Region zu bitten, die neue B 7 zu unterstützen, hält der Landrat aber nicht viel. "Ich bezweifle, dass das gelingen kann", so Rydzewski. "Denn deren Aufgabe ist es, etwas zu produzieren und Menschen zu beschäftigen. Und der Job der Politik ist es, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen." Für ihn sei es wichtiger, die Industrie- und Handelskammer als Interessenvertretung dauerhaft im Boot zu haben. "Denn deren Wort hat Gewicht und hilft, den Druck hochzuhalten."

Thomas Haegeler

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