Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Landratsamt äußert sich zu Arbeitsstand an Trebener Mühlgrabenbrücke
Region Altenburg Landratsamt äußert sich zu Arbeitsstand an Trebener Mühlgrabenbrücke
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:10 10.03.2017
Aufregerthema Mühlgrabenbrücke: Das Landratsamt hat sich jetzt zu der derzeit laufenden Baumaßnahme in Treben geäußert. Quelle: Mario Jahn
Anzeige
Treben

Es ist eines der Themen, das die Trebener Bürger derzeit am meisten beschäftigt: Die laufenden Baumaßnahmen zu Abriss und Neubau der Mühlgrabenbrücke.

Nötig geworden war die Maßnahme durch das Hochwasser 2013. Dadurch war das Bauwerk so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass es inzwischen nur noch von Fahrzeugen bis zu 3,5 Tonnen Gesamtgewicht überquert werden durfte. Zusätzlich zu dem Neubau sollen nun auch ein Gehweg errichtet sowie eine Trink- und Abwasserleitung bis zum Abzweig Rittergut und neue Leitungen von Mitnetz Strom und Telekom verlegt werden.

Arbeiten, die in den Augen mancher nicht zügig genug voranschreiten. Denn obwohl der Baubeginn bereits für Mitte Januar angesetzt war, ist bisher – zumindest auf den ersten Blick - wenig passiert.

Dies stimmt so nicht ganz, teilt nun Bernd Wenzlau, Leiter des zuständigen Fachbereichs Bildung und Infrastruktur im Landratsamt, auf OVZ-Anfrage mit. Richtig sei, dass die Arbeiten am 16. Januar begonnen hätten, die harte Witterung dem zügigen Fortschritt jedoch zunächst einen Strich durch die Rechnung gemacht habe. Nach wie vor wolle man aber so schnell wie möglich mit den weiteren Arbeiten beginnen, bekräftigt Wenzlau auf Nachfrage. Untätig gewesen sei man ohnehin nicht, betont er. So seien inzwischen die erforderlichen Leitungsumverlegungen und die Freimachung des Baufeldes realisiert worden, zählt er in der schriftlichen Stellungnahme auf.

Zudem seien weitere Erkundungen durchgeführt worden, die nun noch bewertet würden. Auch habe man – krankheitsbedingt mit Verspätung – die Statik für den Verbau eingereicht und an den zuständigen Prüfingenieur zur Abnahme weitergeleitet. Sobald deren Freigabe vorliegt und die Technologie mit allen begleitenden Messungen zur Sicherung der Gebäude in der unmittelbaren Bauumgebung abgestimmt ist, könne mit dem Abriss begonnen werden. Einen konkreten Termin konnte Wenzlau auf Nachfrage zwar nicht nennen, hoffte gegenüber der OVZ aber auf einen Start in der kommenden Woche. Eine Bauzeitverzögerung, so Wenzlau, sei indes derzeit nicht erkennbar.

Auch Vermutungen, wonach durch die bisherigen Arbeiten Schäden an angrenzenden Gebäuden – etwa Risse im Mauerwerk – entstanden seien, widerspricht Wenzlau. Im Vorfeld der geplanten Arbeiten habe die zuständige Baufirma ein entsprechendes Beweissicherungsgutachten erstellt, in dem die baulichen Zustände der angrenzenden Gebäude dokumentiert wurden. Schäden an den Gebäuden seien bisher nicht gemeldet worden, teilt er mit. Einzig eine Dachrinne sei bei der Demontage eines Betonmastes in Mitleidenschaft gezogen, die Wiederherstellung bei der Baufirma bereits eingefordert worden.

Von Bastian Fischer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Großer Bahnhof in Treben: Mit vielen Ehrengästen feiert die VG Pleißenaue ihr 25-jähriges Bestehen. Vorsitzender Uwe Melzer und die örtlichen Bürgermeister können auf ein ereignisreiches Vierteljahrhundert zurückblicken – mit vielen Erfolgen, aber auch einigen harten Zeiten.

13.03.2017

Seit einer Woche ist die Anzeige vom Chef des Regionalverbandes der Kleingärtner Altenburger Land, Wolfgang Preuß, gegen ZDF-Mann Claus Kleber das Gesprächsthema in den Gartenanlagen. Die Kleingärtner können die Worte des ZDF-Mannes weder verstehen – noch nachvollziehen.

10.03.2017

Sie sollten wieder in jene Stadt zurück, in der sie entstanden sind. Das war das Credo von Suse und Werner Pfäffle. Deshalb überließ das Stuttgarter Ehepaar 24 Zeichnungen und eine Skulptur von Gerhard Altenbourg dem Lindenau-Museum. Die Ausstellung mit diesen Werken sahen seit der Eröffnung am 3. Dezember fast 4000 Besucher. Am Sonntag ist die letzte Gelegenheit.

09.03.2017
Anzeige