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Altenburg Lange Partynacht für Altenburgs Kneiptourer
Region Altenburg Lange Partynacht für Altenburgs Kneiptourer
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20:00 14.05.2017
Quotime heizen dem Publikum beim Eröffnungskonzert in der Hülsemannschen Villa ein, spielen Hits von Status Quo. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Perfektes Wetter, tolle Musik und beste Stimmung: Das war die Samstagnacht in Altenburg. Zum 25. Mal war die Skatstadt im Kneiptour-Rhythmus. Etwa 3000 Besucher – nach Veranstalterangaben – lockte die Jubiläumsauflage auf die Straße beziehungsweise in die elf beteiligten, meist rappelvollen Lokalitäten. In denen wie gewohnt jede Menge Musik zu hören und zu erleben war – von der Rockband über den Liedermacher bis zum DJ.

Traditionell startete die Altenburger Kneiptour mit einem Open-Air-Konzert auf dem Gelände der Hülsemannschen Villa. Diesmal war es an „Quotime“, die Stimmung für eine lange Partynacht anzuheizen. Als Mittel zum Zweck hat sich die Band um Sänger und Gitarrist Kai-Uwe Scheffler den Songs von Status Quo verschrieben. Kracher wie „Wanderer“, „What You’re Proposing“, „Whatever You Want“ und „Down Down“ verfehlten ihr Ziel nicht, obgleich das letzte Quäntchen zu einem hervorragenden Konzert fehlte. Nichtsdestotrotz gab’s genug Grund zum Applaudieren. Und wenigstens einen Ohrwurm zum Pfeifen auf dem Weg zur nächsten Station.

Etwa zur „Kunst“. Dort hatten sich Edelholz die Akustikgitarren umgehängt, um als Duo unplugged Rock-Evergreens zum Besten zu geben. Wie fast über all in dieser Nacht, war es drinnen zum Bersten voll. Grund genug für viele, sich dem Menschenstrom anzuschließen und zur nächsten Kneipe zu schauen. Es brauchte auch nur wenige Schritte, dann schallte „Steck dir die halbe Tüte Erdnusschips...“ durch die Kronengasse. Mit Gitarre und Mundharmonika animierte Solomusiker Rollsplitt im „Domizil“ die Leute zum Mitsingen.

Kurz einkehren, ein zwei Bier trinken und dann weiter: Nach diesem Strickmuster tingelten die Kneiptourer Richtung Brühl, Pauritzer Straße, Theaterplatz. Abgesehen von einem Schauer, zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Perfekt, um auch vor den Kneipen die milde Nacht zu erleben. Zwischen Brühl 7 und dem Seckendorffschen Palais legte dazu ein DJ auf und verlieh so Altenburg einen Hauch mediterraner Urlaubsatmosphäre.

Temperaturen wie in den Tropen herrschten derweil in der proppenvollen Kneipe „Zum Alten Markt“. Dort rockten Mothers Best den Laden. Im Programm hatten sie den Rock der 80er und 90er. Fast sechs Stunden stand die Band um Sängerin Kristin Kremer auf der Bühne, um mit Titeln von Billy Idol, Four Non Blondes, Van Halen und Silly beinahe die Wand wackeln zu lassen. Den Kraftakt der Musiker honorierten die Gäste mit der vielleicht besten Stimmung der Nacht.

Allerdings: Auch die Grasband in der Gastwirtschaft „Kulisse“ hatte keinen Grund zum Klagen, was den Zuspruch des Publikums betraf, das sich wieder aus allen Altersgruppen zusammensetzte. „Das haut doch hin, ist ein super Abend“, meinte Sven Kresse, Wirt im „Finnegan’s Irish House“ und freute sich über Open Range, die bei ihm mit Bluesrock à la Jimmy Hendrix für einen gut gefüllten Saal sorgten. Positiv fiel am Sonntag auch die Bilanz von Chef-Organisator Jörg Matzke aus: „Es ist alles gut gelaufen. Auch die DJs im Seckendorffschen Palais sind super angenommen worden.“

Von Jörg reuter

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