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Altenburg Langenleuba-Niederhain positioniert sich nach dem Aus der VG-Wieratal neu
Region Altenburg Langenleuba-Niederhain positioniert sich nach dem Aus der VG-Wieratal neu
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18:18 25.07.2018
Der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde Langenleuba-Niederhain, Carsten Helbig (SPD), ist hauptberuflich im Bauhof der Kommune tätig. Quelle: Jörg Reuter
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Langenleuba-Niederhain

Rein formal hat sich seit Anfang des Monats für die Gemeinde Langenleuba-Niederhain nichts geändert. Ganz anders als für Ziegelheim, Frohnsdorf und Jückelberg, die bekanntermaßen mit Nobitz fusioniert sind. Dass damit auch die bisher existierende Verwaltungsgemeinschaft (VG) Wieratal aufgelöst wurde, sollte letztlich keine Auswirkungen haben, weil deren Aufgaben zukünftig einfach von der Verwaltung in Nobitz erfüllt werden. Doch ganz so einfach ist es für den Niederhainer Bürgermeister Carsten Helbig (SPD) nicht.

„Es gibt schon einige Fragen, die geklärt werden müssen“, sagt Helbig zur OVZ. Zum Beispiel wird in seiner Kommune und von ihm laut darüber nachgedacht, die beiden Kindergärten – „Sonnenschein“ in Niederhain und „Purzelbaum“ in Lohma – wieder zurück in die kommunale Verantwortung zu übertragen. Vor etwa vier Jahren hatte der Niederhainer Gemeinderat beschlossen, die Kitas in VG-Trägerschaft zu überführen. Entsprechende Beschlüsse fassten seinerzeit auch Ziegelheim und Jückelberg, um im Verbund der vier Häuser Synergien zu nutzen. Damals ging es nicht zuletzt darum, die Möglichkeit zu schaffen, dass die Kindergärtnerinnen im Krankheits- oder Urlaubsfall von Kollegen einer anderen Einrichtung schnell und unkompliziert dort eingesetzt werden können, wo Mangel herrscht.

Reden mit den betroffenen Angestellten

Das Für und Wider der Rückübertragung der Kitas werde in den nächsten Tagen, möglicherweise Wochen, abgewogen, so Helbig, der sich kürzlich mit dem Thema an die Öffentlichkeit gewendet hat. Vor einer Beratung und Entscheidung im Gemeinderat müsste jedoch erst mit den Angestellten gesprochen werden. „Einfach, um deren Ansicht hören“, kündigt der Bürgermeister an. Und erzählt nebenbei, dass es in der jüngeren Vergangenheit mehrere Kindergärtnerinnen gegeben habe, die von einer Nobitzer Einrichtung in eine des Wieratals gewechselt sind. Darüber hinaus müssten zuvor auch die zukünftigen finanziellen Möglichkeiten von Niederhain feststehen.

Diese wiederum hängen von den Kosten ab, die Nobitz für die Erledigung der Verwaltungsaufgaben berechnet. „Eigentlich dürfte sich im Vergleich zur VG nichts verändern, weil sich ja auch nichts an den Aufgaben ändert, aber wir wissen es schlicht noch nicht“, beschreibt Helbig den Stand der Dinge. Diese und andere offene Fragen, für Helbig gehört auch die Nutzung des Rittergutes als Verwaltungssitz dazu, würden nun Stück für Stück ausgehandelt beziehungsweise vertraglich festgeschrieben.

Von Jörg Reuter

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