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Langenleuba: Startschuss für die Schulsporthalle

Langenleuba: Startschuss für die Schulsporthalle

Für rund 2,6 Millionen Euro baut der Landkreis Altenburger Land eine Sporthalle für die Wieratalschule. Die Eineinhalb-Felder-Halle wird eine Größe von 22 mal 33 Metern haben, womit sie den Anforderungen des Schulsports gerecht wird.

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Für die Schulturnhalle wird der Grundstein gelegt.

Quelle: Mario Jahn

Langenleuba-Niederhain. Sie kann zudem durch die Sportvereine aus Langenleuba-Niederhain genutzt werden. Am Mittwoch war Grundsteinlegung für den Neubau.

 

Betonfertigteile lassen die Konturen der Schulsporthalle und Nebenräume bereits erahnen. In Langenleuba-Niederhain hatte schon fast keiner mehr an den Neubau geglaubt. Eine, die den Kampf dafür nie aufgegeben hat, ist Petra Kretzschmar, die Leiterin der Regelschule. Im Beisein zahlreicher Kommunalpolitiker sagte sie: "Wenn man mehr als zehn Jahre auf diesen Tag warten muss, ist es eine besondere Freude, zur Grundsteinlegung so viele Gäste begrüßen zu können." Im Sporthallenbau sieht sie ein Bekenntnis des Landkreises zur Wieratalschule.

 

Doch bis zu dem feierlichen Akt gestern waren viele Kämpfe zu führen. Erste Bemühungen für den Ersatzneubau der zu kleinen und maroden Turnhalle gab es bereits vor mehr als zehn Jahren. Bis 2010 tat sich aber kaum etwas. Dann startete der erste Versuch, an Gelder für das Projekt zu kommen. Doch aus der Liste der Vorhaben in der ersten Wachstumsinitiative fiel der Neubau heraus. Davon ließen sich weder die Schulleiterin noch der Schulförderverein entmutigen. Sie setzten ihre Bemühungen für die neue Halle ungebrochen fort. Denn das Provisorium, die Regelschüler zum Sportunterricht nach Ziegelheim zu bringen, dauert bereits seit 2003. Es ist noch heute mit logistischen Problemen und Ausfallstunden beim Sportunterricht verbunden.

 

Nachdem der Kreistag dann 2012 die Grundsatzentscheidung für den Bau der Halle gefällt hatte, schien alles klar. Doch solch eine Halle musste auch finanziert werden. "Es wurde geplant, gerechnet und verworfen", erinnert sich die Schulleiterin. Weil es Unklarheiten über die Größe des Baus und dessen Finanzierung gab und der Landkreis erst 2013 das Grundstück für die neue Halle erwarb, traten weitere Verzögerungen ein. "Der schönste Tag in meinem Berufsleben war dann der 5. März 2014, als der Kreistag beschloss, dass die Wieratalschule eine neue Turnhalle bekommt", sagte Kretzschmar. Der Baubeginn im November 2014 sei aber ebenso wichtig gewesen.

 

"Es geschieht nicht so oft, dass man etwas Neues beginnen kann und dann auch noch mit eigenem Geld", betonte Landrätin Michaele Sojka (Linke). "Die Schulsporthalle wird wohl der einzige Neubau in meiner Amtszeit bleiben", wies sie auf die Bedeutung des Gebäudes hin. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei 2,6 Millionen Euro. Der Freistaat fördert es mit 540 000 Euro, die Gemeinde Langenleuba-Niederhain trägt 285 000 Euro. Der Landkreis finanziert seinen Anteil über Kredite.

 

Sojka hob hervor, dass bei der Schulnetzplanung im Wieratal bereits rechtzeitig kluge Entscheidungen getroffen wurden - in Langenleuba-Niederhain eine Grund- und Regelschule gemeinsam zu nutzen. Es sei auch vernünftig gewesen, die örtlichen Politiker bei der Hallenplanung mit ins Boot zu holen. Auch das habe dazu beigetragen, im Kreistag einen Kompromiss zu finden. Wenn die Halle im Frühjahr fertig sei, gehört sie zu den modernsten im Kreis, betonte sie.

 

Auf die Schwierigkeiten mit den Bodenverhältnissen und die bereits verbauten rund 250 Tonnen Beton wies Bernd Greiner vom gleichnamigen Ingenieurbüro hin. Er hob hervor, dass hier ein Gebäude mit topmoderner Ausstattung und hoher Funktionalität entstehe. "Die Halle ist geeignet für alle Sportarten im Schulsport sowie für Übungs- und Wettkampfzwecke der Vereine", so Greiner.

 

© Kommentar

Marlies Neumann

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Von Redakteur Monika Neumann

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