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Altenburg Lauf-Legende Waldemar Cierpinski in Altenburg
Region Altenburg Lauf-Legende Waldemar Cierpinski in Altenburg
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15:16 05.12.2011

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Von Frauke Sievers

"Junge Väter und werdende, haben Sie Mut. Nennen Sie Ihre Neuankömmlinge des heutigen Tages ruhig Waldemar! Waldemar ist da!" An diesen Ausruf des Sportreporters Heinz-Florian Oertel kann sich auch heute noch ein Großteil derjenigen erinnern, die den zweiten Marathon-Olympiasieg von Waldemar Cierpinski im Jahr 1980 live vor dem Fernseher miterlebt haben.

Skatstadt-Marathon-Mitorganisator Helmut Nitschke freut sich auch persönlich über die Zusage des Doppelolympiasiegers. "Wir hatten ihn in den vergangenen Jahren schon angeschrieben, aber immer eine Absage bekommen", berichtete Nitschke. Mittlerweile hatte er die Hoffnung aufgegeben, schrieb den berühmten Marathonläufer aber aus alter Gewohnheit erneut an. Und diesmal mit Erfolg.

Für Nitschke eine Sensation: "Waldemar Cierpinski ist als einziger noch lebender Doppel-Olympiasieger im Marathon eine Legende", schwärmt der Hobbyläufer, der sich noch ganz genau an die Olympischen Spiele 1980 in Moskau erinnern kann. "Gänsehaut. Für diejenigen, die das live vor dem Fernseher erlebt haben - und da gehöre ich dazu - war das Emotion pur", ist der Laufbegeisterte beim Namen Cierpinski auch heute noch ganz aus dem Häuschen. Der bekannte Ausruf von Oertel werde seiner Meinung nach ganze Generationen überstehen.

Doch bevor Waldemar Cierpinski in die Skatstadt kommt, vergehen noch einige Wochen. Zeit, die die Läufer nutzen, um sich auf die Herausforderung vorzubereiten. Am 11. Dezember findet der erste Schnupperlauf statt. Getestet werden kann in zwei Leistungsgruppen über die Halbmarathonstrecke. Walker können sich auf der Halbmarathon-Distanz sowie den 13,3 Kilometern austoben. Es geht diesmal aber nicht nur um eine erste Leistungskontrolle, sondern auch darum, die neuen Strecken vorzustellen.

Die 13,3 Kilometer orientieren sich neuerdings überwiegend an der Halbmarathon-Strecke (OVZ berichtete). In den vergangenen Jahren ging es für die Läufer lange Zeit durch die Prärie. Das soll dieses Mal vermieden werden, um die Strecke attraktiver zu gestalten. Außerdem wurde die Einsteiger-Runde, die früher 3,6 Kilometer lang war, auf 5,4 Kilometer verlängert. "Sie soll sich mehr von den Strecken der Kinder und Schüler abheben", erklärte Nitschke. Platzierungen wird es über diese Distanz aber nicht geben. Zwar würden Zeiten gestoppt, aber hinterher keine Siegerehrung durchgeführt. "Wir wollen damit für Einsteiger die Hürde niedriger machen. Manche laufen zwar in ihrer Freizeit, trauen sich aber nicht, vor Publikum zu rennen", meinte Nitschke.

Neu ist außerdem das Limit für den Marathon, das von sechs Stunden auf 6,5 Stunden erhöht wurde. "Viele haben uns gesagt, dass sie nicht mitlaufen, weil sie es in sechs Stunden nicht schaffen würden", hieß es. Das Limit solle dann aber auch eingehalten werden. Wer zu lange für die Hälfte brauche, werde nicht in die zweite Runde gelassen.

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