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Altenburg Leerstehendes Haus in Altenburg sorgt für Unmut
Region Altenburg Leerstehendes Haus in Altenburg sorgt für Unmut
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15:46 29.09.2017
Das Haus in der Altenburger Berggasse 48 ist bereits teilweise eingestürzt. Ein Schild an der Fassade weist es als Denkmal aus. Quelle: Albrecht Reinhold
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Altenburg

„Eine der schlimmsten Ruinen Altenburgs“ – so nennt OVZ-Leser Albrecht Reinhold das Haus in der Berggasse 48 in Altenburg. Und er fragt sich, warum die Stadt nichts gegen diese Ruine tut. „Hier handelt es sich um eine akute Gefahr für die Menschen auf der Straße, zumal sich das Gebäude in der Nähe der Martin-Luther-Grundschule befindet und sicher auch viele Kindern ungeachtet der Einsturzgefahr daran vorübergehen. Es gibt ganz sicher einen Eigentümer. Dieser wäre gut beraten zum Gericht zu gehen und zu erklären dass er sich von diesem Eigentum trennt“, stellt Albrecht Reinhold fest.

Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung konnte die Stadtverwaltung nach Prüfung indes nicht erkennen. Deshalb sei die Lage, wie generell in solchen Fällen, nicht einfach, erklärt Stadtsprecher Christian Bettels auf OVZ-Nachfrage. „So lange sich das Haus in Privatbesitz befindet, hat die Stadt nur wenig Handhabe.“ Sie könne zunächst nur den Eigentümer bitten, etwas zu unternehmen. Ein bauaufsichtliches Einschreiten sei nur möglich, wenn tatsächlich Gefahren von dem Gebäude ausgehen. „Wir hatten schon Fälle in der Stadt, in denen die Feuerwehr ausgerückt ist, um Häuser zu sichern“, erinnert sich Bettels. Etwa, wenn Dachziegel auf den Gehweg fallen. Ansonsten sei es Aufgabe des Eigentümers, sich um die Absicherung zu kümmern. Würde die Stadt das Haus vom Eigentümer übernehmen, entstünden ihr dadurch erhebliche Kosten.

Im Falle der Berggasse 48 wird also in absehbarer Zeit nichts passieren.

Von Tatjana Kulpa

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