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Altenburg Leipziger Straße bald wieder frei
Region Altenburg Leipziger Straße bald wieder frei
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18:44 17.06.2013

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Die Ampelanlage an der Kreuzung läuft völlig störungsfrei. In immer gleichen Intervallen gibt der grüne Pfeil aus Richtung Parkstraße den Weg nach rechts in die Leipziger Straße frei. Doch vergebens. Eine Baustelle versperrt sogleich den Weg und nervt die Autofahrer gewaltig.

Und das schon seit Februar. So lange wird an einem der bemerkenswertesten Projekte in der Skatstadt gebaut: Der Verlegung des Jüdengrundbaches. Vom Osten der Stadt kommend, verläuft das unscheinbare und wenig bekannte Gewässer seit eh und je parallel zur Eisenbahnlinie Leipzig - Zwickau und endet im Abwasserkanal. Zum Vorschein kommt der Bach vor allem bei Starkregen. Dann setzt er in schöner Regelmäßigkeit die Leipziger Straße im Bereich der Bahnbrücke unter Wasser und unterspült das Gleisbett.

Damit ist nun Schluss. Die Deutsche Bahn lässt den Jüdengrundbach verrohren. Das Wasser fließt fortan durch einen Kanal mit einem Durchmesser von rund einem Meter, der neben den Gleisen bis zur Leipziger Straße verläuft und von dort nach etwa 60 Metern in die Blaue Flut mündet.

Die Bachverlegung ist Bestandteil der 36 Millionen Euro teuren Erneuerung der acht Kilometer langen Bahnstrecke zwischen dem Bahnhof Altenburg und der Überleitstelle Paditz. Von großer Bedeutung ist für die Deutsche Bahn dabei die Hangsicherung links und rechts der Bahntrasse. Deswegen soll auch die Entwässerung verbessert werden.

In einer Antwort auf eine OVZ-Anfrage von Mitte Mai ging die Bahn noch davon aus, mit der Bachverlegung Ende Juni fertig zu sein. Allerdings hat der andauernde Regen die Baustelle immer wieder unter Wasser gesetzt. Noch immer wird das Bächlein aus einem Schacht an den Gleisen abgepumpt, mittels eines Feuerwehrschlauchs bis zur Bahnbrücke geleitet, wo es schließlich im Gully verschwindet. Auf dem Weg dahin kühlt es noch einen Kasten Wasser der Bauleute, die in der vergangenen Woche noch Mühe hatten, den Termin der Freigabe zu schaffen. Straßen und Gehwege waren aufgerissen, Steine, Rohre, Holzpaletten, Elektro-Kabel und Baggerschaufeln lagen umher. Gestern bot sich allerdings schon ein anderes Bild, als die Bauleute bereits die Gehwege pflasterten.

Denn die Sperrung der Leipziger Straße soll nur noch bis zum Sonnabend andauern, wie Christian Bettels, der Sprecher der Altenburger Stadtverwaltung, der OVZ bestätigte. Die pünktliche Freigabe der wichtigen Verkehrsader Altenburgs hat noch einen anderen Grund. Noch ist nicht entschieden, ob auch die Kauerndorfer Allee zumindest halbseitig gesperrt werden muss, weil an der Kreuzung zur Rasephaser Straße eine Wasserleitung gerissen ist. Man sei zuversichtlich, dass die Kauerndorfer Allee zweispurig befahren werden kann, sagte Bettels. Morgen fällt die Entscheidung, ob es dabei bleibt.

Jens Rosenkranz

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