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Altenburg Lerchenberggymnasium Altenburg feiert mit 20-jährigem Bestehen auch erfolgreiche Entwicklung
Region Altenburg Lerchenberggymnasium Altenburg feiert mit 20-jährigem Bestehen auch erfolgreiche Entwicklung
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11:12 07.09.2011

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Die 12er-Kurse sorgten für das leibliche Wohl, und Brauereichefin Petra Haase ließ es sich nicht nehmen, das "kühle Blonde" selbst zu zapfen. Bis Mitternacht wurde gefeiert, gelacht und das Miteinander genossen. Besonders viele Ehemalige hatten sich gegen Abend an ihrer "alten Schule" eingefunden, um mit Lehrern und Schulkameraden zu plaudern.

Faszinierend war es für die ehemaligen Gymnasiasten, ihr eigenes Bild und das ihrer Mitschüler auf den Jahrgangstafeln der Abiturjahrgänge wiederzufinden. Dabei wurden alte Erinnerungen wach. Großes Interesse fand ebenso die Schulchronik. Der Schulbetrieb war 1964 aufgenommen worden. Bis zur Wende befand sich auf dem Lerchenberg eine Polytechnische Oberschule, die 1991 in ein Gymnasium umgewandelt wurde. Wesentlichen Anteil daran hatte die ehemalige Schulleiterin Dr. Margitta Dittrich, die am Sonnabend selbstverständlich auch zu den Gästen zählte. Im neuen Bildungssystem nach dem Mauerfall durften deutlich mehr Kinder ihr Abitur ablegen. Margitta Dittrich drängte nachdrücklich darauf, besser sie kämpfte regelrecht darum, dass auf dem Lerchenberg ein Gymnasium entsteht. Ein Höhepunkt für Schule und Direktorin war jener Tag im Jahr 1994, als aus der befristeten Genehmigung die offizielle Anerkennung als Staatliches Gymnasium wurde.

An ihr goldenes Händchen, das Margitta Dittrich dabei bewiesen hatte, erinnerte am Sonnabend auch der jetzige Schulleiter Jürgen Münch. Eine der bedeutendsten Leistungen in jener Aufbruchzeit sei auch das Drängen von Margitta Dittrich auf einen behindertengerechten Ausbau der Schule gewesen. Körperbehinderte Schüler konnten dadurch in ihrem gewohnten Umfeld unterrichtet, ein gemeinsames, barrierefreies Lernen von Schülern mit und ohne Handycap ermöglicht werden. "Davon ist diese Schule bis heute geprägt und wird geschätzt", betonte Münch. Von der jahrelangen Qualität des Unterrichts zeugten Schülerzahlen und die erreichten Ergebnisse. Dazu würden auch Begabtenförderung, Nachhilfeangebote und Hausaufgabenbetreuung beitragen. Daneben sei eine erfolgreiche Erziehungsarbeit geleistet worden. Als Beispiel hierbei nannte Münch die 2005 ins Leben gerufene Initiative "Schüler gestalten ihr Lernumfeld" selbst. Seither seien Begriffe wie mutwillige Verschmutzung oder Zerstörung zu Fremdworten geworden, sagte der Schulleiter.

Gleichzeitig würdigte Münch auch die Partnerschaften zu ausländischen Schulen sowie zu Institutionen und Betrieben der Region. Durch diese Partner werde die Schule in die Lage versetzt, einen großen Beitrag zur Berufsorientierung der Kinder zu leisten.

Andrea Seitz/Jens Rosenkranz

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