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Liebe auf den ersten Klang

Liebe auf den ersten Klang

Einem außergewöhnlichen Ereignis sehen die Besucher des Philharmonischen Konzerts entgegen, das am 10. und 11. April im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera und am 12. April im Landestheater Altenburg zu erleben ist.

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Norbert Anger

Quelle: Anton Milagros

Altenburg/Gera. Unter der musikalischen Leitung des Generalmusikdirektors der Brandenburger Symphoniker, Michael Hellrath, wird als Solist Norbert Anger mit einem Ausnahme-Instrument erwartet.

 

Norbert Anger zählt zu jenen jungen Musikern, die sich nicht nur durch ihre herausragenden musikalischen Fähigkeiten einen Namen gemacht haben, sondern auch durch einen bemerkenswerten Weitblick und gestalterische Intelligenz. Kein Jet-Set-Virtuose ist der von der Deutschen Stiftung Musikleben geförderte junge Musiker, sondern jemand, der ganz offenbar einen Mehrwert für sich spüren muss bei seinen vielen und vielfältigen Konzertprojekten. Und aus diesem Grunde brauchte es nicht allzu viel Überzeugungsarbeit, als mit dem Angebot des Konzertes in Altenburg und Gera der Vorschlag kam, im Britten-Jahr - die Musikwelt feiert den 100. Geburtstag des englischen Komponisten Benjamin Britten - dessen Sinfonie für Cello und Orchester zu spielen, die er 1963 für den befreundeten, namhaften russischen Cellisten Mstislaw Rostropowotisch komponierte.

 

Als "ein fantastisches Stück, das zu unrecht so selten gespielt wird", bezeichnet Norbert Anger das Werk, das dem Interpreten viele interessante Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet, gerade weil das Solocello nicht immer wie in einem klassischen Solokonzert im Mittelpunkt steht. Und dass er einer unter ganz wenigen Solisten ist, die im Britten-Jahr dieses Werk aufführen, erfüllt den Musiker natürlich mit Stolz. Ein spannendes Vergnügen war das Studium, die allmähliche Durchdringung der Solo-Stimme und dann der Partitur für den Ausnahmemusiker.

 

Dass er diese "zauberhafte Musik" nun in Gera und Altenburg auf einem absoluten Ausnahme-Instrument spielen wird, war bei Vertragsunterzeichnung noch nicht abzusehen. Denn erst seit wenigen Wochen ist Norbert Anger der momentane Herr über das "ex Ludwig Hoelscher"-Cello von 1691 aus der Werkstatt von Andrea Guarneri in Cremona, eine treuhänderische Leihgabe der Meyer-Struckmann-Stiftung. Als Preisträger des deutschen Musikinstrumentenfonds wurde Anger mit der Leihgabe dieses legendären Instrumentes geehrt.

 

Und das sei "Liebe auf den ersten Blick beziehungsweise das erste Hören" gewesen. Dass es durchaus möglich sein könnte, dass er dieses Instrument bis zu vier Jahren spielt, freut den 26-Jährigen besonders. Denn der Musikinstrumentenfonds fördert die Preisträger bis maximal zum 30. Lebensjahr durch die Leihgaben. Anger jedenfalls wird Einiges dafür tun, die Ansprüche zu erfüllen.

 

Außerdem erklingen in dem "Passacaglia" überschriebenen Konzert Johannes Brahms' vierte Sinfonie und Johann Sebastian Bachs Passacaglia und Fuge c-Moll, BWV 582 in der Bearbeitung von Leopold Stokowski. Konzertbeginn ist an allen drei Tagen um 19.30 Uhr. Bereits 18.45 Uhr erwartet Konzertdramaturgin Julia Ackermann gemeinsam mit dem Dirigenten interessierte Besucher zur Einführung.

 

ÚFür das Konzert in Altenburg am 12. April stellte uns das Theater dankenswerterweise 3 x 2 Freikarten zur Verfügung. Wer gratis dabei sein möchte, muss morgen, 14 Uhr, die % 03447 313542 wählen. Unter den ersten Anrufern verlosen wir die Tickets. Wem Fortuna nicht hold ist: Karten gibt es an der Theaterkasse (% 03447 585160), in der OVZ-Geschäftsstelle am Kornmarkt 1 (% 03447 574942) - Abonnenten erhalten an beiden Kassen übrigens zehn Prozent Rabatt - sowie im Internet unter www.tpthueringen.de.

Tatjana Böhme-Mehner

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