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Altenburg Lieberknecht: Nicht entmutigen lassen
Region Altenburg Lieberknecht: Nicht entmutigen lassen
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20:37 16.06.2014
Christine Lieberknecht zwischen Spalatin-Gymnasiasten und in Begleitung von Julia M. Nauhaus, Michaele Sojka und Christoph Zippel (hinten v.l.). Quelle: Jens Paul Taubert
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Altenburg

Wenngleich nicht jeder Schüler sofort die perfekte Antwort parat hatte, gewann die CDU-Politikerin doch einen Eindruck davon, wie wichtig auch die museumspädagogische Arbeit des Hauses ist. Dies war aber nur einer von vielen, die die Ministerpräsidentin von ihren Besuchen im Lindenau-Museum und Mauritianum mitnahm.

Gleich zu Beginn zeigte sich Lieberknecht beeindruckt von Lindenaus Gipsabguss-Sammlung. Doch Museumsdirektorin Julia M. Nauhaus hatte nicht nur vor, ihr die überregional bekannte Sammlung zu zeigen, sondern führte Lieberknecht an jene Orte, die Besucher normalerweise nicht zu sehen bekommen. Die Depots zum Beispiel, die viel zu klein für die umfangreiche Sammlung sind. Und Nauhaus vergaß auch nicht zu erwähnen, dass das Museum Geld braucht. Rund 20 Millionen, wenn man Sanierung und Erweiterungsbau in die Planungen einbezieht.

Das alles machte Eindruck auf Lieberknecht: "Das sind einmalige Schätze. Das Lindenau-Museum hat einen Reichtum an Sammlungen, der über Altenburg und auch über Thüringen hinaus strahlt. Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, dass dort geholfen wird, wo es notwendig ist." Wie diese Hilfe konkret aussehen soll, ließ sie freilich offen. Sie appellierte an Nauhaus, durchzuhalten und sich nicht entmutigen zu lassen. Für die Direktorin kein Problem. Da der Besuch nur als ein Arbeits- und Informationsgespräch vorgesehen war, hatte sie ohnehin nicht mit mehr gerechnet.

Auch im Mauritianum ging es vorwiegend darum, der Ministerpräsidentin einen Eindruck von der Arbeit zu geben. Leiter Mike Jessat zeigte Lieberknecht die Ausstellung und informierte, dass das Museum seit sieben Jahren von einem Verein getragen wird. Besonderes Thema war aber auch hier die Unterbringung der Sammlung. Fast eine halbe Million Objekte hat das Mauritianum, viele davon sind in der ehemaligen Amalienschule gelagert - und somit keineswegs optimal. Dass das Mauritianum trotzdem seine Sammlung erweitert und besonders aktiv ist, Drittmittel einzuwerben, machte Jessat deutlich.

Und Lieberknecht zeigte sich wiederum angetan: "Super, man braucht innovative Ideen", lobte sie im Beisein von Landrätin Michaele Sojka (Linke).

Jenifer Hochhaus

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