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Lindenau-Ausstellung im Altenburger Museum zu Ende gegangen

Hommage Lindenau-Ausstellung im Altenburger Museum zu Ende gegangen

Zum wiederholten Mal nach 2004 hat sich das Lindenau-Museum seinem Gründer gewidmet. Die am vergangenen Sonntag zu Ende gegangene Exposition „Ein ebenso schöner wie geistreicher Mann… – Bernhard August von Lindenau im Dienste der Wettiner“ war eine Begleitausstellung zur Thüringer Landesausstellung.

„Bernhard August von Lindenau – Sein Leben in Bildern“. Das Büchlein mit den Collagen von 26 Schülern des Spalatin-Gymnasiums, hier von Angelika Wodzicki präsentiert, ist zum Preis von fünf Euro an der Museumskasse zu haben.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Zum wiederholten Mal nach 2004 hat sich das Lindenau-Museum seinem Gründer gewidmet. Die am vergangenen Sonntag zu Ende gegangene Exposition „Ein ebenso schöner wie geistreicher Mann… – Bernhard August von Lindenau im Dienste der Wettiner“ war eine Begleitausstellung zur Thüringer Landesausstellung „Die Ernestiner. Eine Dynastie prägt Europa“. Und das nicht ohne Grund: Lindenau stand sowohl im Dienste der ernestinischen Herzöge als auch der albertinischen Könige. Zeitgleich hatten die Besucher in Gotha, Weimar und Altenburg am 28. August letztmalig Gelegenheit, die Geschichte Thüringens und ihrer Dynastien in kompakter und außerordentlich anschaulicher Form zu betrachten.

Das Altenburger Museum ging dabei eine Kooperation mit dem Thüringischen Staatsarchiv Altenburg ein und erhielt zudem Leihgaben unter anderem aus Dresden, Leipzig und Weimar. In den Stationen der Landesausstellung lagen die Informationen über die Altenburger Schau aus. Per Twitter wurden die Nachrichten ausgetauscht und befördert. „Wir wissen, dass tatsächlich zahlreiche Besucher über diesen Weg auf das Lindenau-Museum aufmerksam geworden zu sein“, so dessen amtierende Leiterin Sabine Hofmann. Andere Gäste wiederum seien über die Postersteiner Begleitausstellung zu Hans Wilhelm von Thümmel nach Altenburg gelenkt worden.

Wie viele Besucher die Ausstellung in Summe hatte, lasse sich aber leider nicht sagen, erklärte Museumsmitarbeiterin Angelika Wodzicki. „Wir fragen die Besucher ja nicht, ob sie wegen dieser Ausstellung gekommen sind oder überhaupt unser Museum besuchen wollen. Außerdem haben wir ja permanent viele Schulklassen zu Gast.“

Dennoch sei man mit der Resonanz, vor allem der verbalen, sehr zufrieden. Knut Kreuch, der Gothaer OB, gehörte nach der Eröffnung der Ausstellung zu den ersten Gästen. Sein Eintrag im Gästebuch lautet: „Danke für die schöne Hommage an einen großen Gothaer & Altenburger.“ Und Sabine Hofmann weiß von der Skatstädterin Christine Jähne, der letzten Besucherin, zu berichten. Sie eilte trotz größter Hitze und der Tatsache, dass sie die Ausstellung zuvor schon mehrfach gesehen hatte, herbei und meinte: „Ich musste einfach noch einmal kommen. Es ist so schön und interessant.“

Eine ebenso wunderbare Resonanz gab es auf die Collagen, die elf- und zwölfjährige Schüler des Spalatin-Gymnasiums zu Lindenau angefertigt hatten. Mehr als einmal wurde von Besuchern der Wunsch geäußert, die wunderbaren Kinderarbeiten zu veröffentlichen. Am Sonntag wurde er wahr, und eine Lindenau-Biografie in Collagen präsentiert.

Nun werden alle Leihgaben zurückgegeben, die eigenen Exponate zurück ins Depot gebracht. „Es bleibt natürlich der Katalog, dessen Beiträge das Wissen über Lindenau und die regionale Geschichte des 19. Jahrhunderts wesentlich erweitert haben, und natürlich das Büchlein der Spalantiner“, so Hofmann. „Und es bleibt die Hoffnung, dass es nicht bis zum 250. Geburtstag des großen Altenburgers im Jahr 2029 dauert, ehe seine Leistungen wieder in den Blickpunkt eines überregionalen Interesses rücken.“

Von Ellen Paul

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