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Altenburg Lorbeeren in Elbflorenz
Region Altenburg Lorbeeren in Elbflorenz
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17:36 13.05.2013

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"Klar wäre dies sicher der ganz große Wurf gewesen, wenn wir auf Anhieb vier Zähler mehr, den Sieg und damit die Teilnahme beim Bundeswettbewerb geholt hätten", sagt der Jugendwart.

Aber die Kirche lässt man lieber im Dorf: "Dieser zweite Platz war schon ein riesiger und für uns völlig überraschender Erfolg, mit dem niemand gerechnet hat", so Dietze. Und auch der Altenburger Ortsbeauftragte des THW, Ronald Reiß, zieht symbolisch den Hut: "So was bei der ersten Teilnahme überhaupt zu erreichen, nötigt einfach nur Respekt ab." Bislang war Altenburgs THW-Nachwuchs den Wettbewerben immer ferngeblieben, weil der Termin sich mit dem des Jugendfeuerwehrlagers der hiesigen Feuerwehr in Pahna überschnitt. "Daran teilzunehmen hatte für uns Priorität, weil wir ja kontinuierlich mit den Wehren des Landkreises zusammenarbeiten", erklärte Reiß.

Nun aber gab es diese Überschneidung nicht, und damit war der Weg nach Dresden frei: Vier Mannschaften aus Thüringen sowie neun aus Sachsen gingen im Herzen von Elbflorenz an den Start. "Von den neunköpfigen Mannschaften wurde ein Querschnitt jener Fähigkeiten und Fertigkeiten abverlangt, die sie in ihrer Ausbildung schon erlernt haben." Dazu zählen unter anderem die Absicherung und Ausleuchtung einer Einsatzstelle, die Erste Hilfe für verletzte Personen oder Knoten und Bunde. Letzteres ist beispielsweise wichtig, wenn ohne Nägel oder Schrauben, nur mit Knoten, ein stabiles Floß oder eine tragfähige Brücke entstehen soll. "Das alles haben die zwei Mädchen und sieben Jungen von uns hervorragend hinbekommen", sagt Dietze. Er verhehlt dabei nicht, dass dieser Erfolg auch ihn als Betreuer und Ausbilder stolz macht. "Immerhin zeigt dies ja, dass die kontinuierliche Arbeit in Altenburg Früchte trägt." Und deutlich sichtlich sei auch der Stolz bei den eigentlichen Akteuren gewesen.

"Natürlich spornt das die Junghelfer auch an, bei uns weiterzumachen", meint der Betreuer schon mit Blick auf kommende Herausforderungen. Eine davon sei in zwei Jahren die erneute Auflage des gemeinsamen Landeswettbewerbes der beiden Freistaaten. Dann wird Thüringen der Ausrichter sein. "Klar planen wir mit einer Teilnahme", sagt Jugendwart Dietze. Ob sich dann vielleicht sogar Altenburg als Ausrichter bewirbt, steht zwar noch nicht fest, wird aber auch nicht dementiert.

Jörg Wolf

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