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Altenburg Lucka hat gesundes Polster – und plant Wohngebiet
Region Altenburg Lucka hat gesundes Polster – und plant Wohngebiet
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17:27 10.06.2018
Auf dieser Fläche an der Pegauer Straße in Lucka soll bald ein neuer Wohnbaustandort entstehen. Quelle: Mario Jahn
Lucka

Es waren gute Nachrichten, die Luckas erste Beigeordnete Brigitte Richter (BfL/CDU) in Vertretung von Bürgermeisterin Kathrin Backmann-Eichhorn zur Stadtratssitzung am vergangenen Dienstag verkünden konnte. Insbesondere finanziell stehe die Kommune im Dreiländereck nach wie vor gut da, wie die vorläufige Jahresrechnung für 2017 zeige.

Zuwächse auf allen Positionen

Auf allen Haushaltspositionen seien demnach Zuwächse zu verzeichnen, so Richter gegenüber den Stadträten. Bei einem Gesamthaushalt von rund 4,7 Millionen Euro habe ein Überschuss von 281 000 Euro im Verwaltungshaushalt erzielt werden können. Damit könne man deutlich mehr Geld in den Vermögenshaushalt überführen, als zur gesetzlich geforderten Kredittilgung benötigt werde – diese liege bei 92 000 Euro.

Damit schließe man im Verwaltungshaushalt mit knapp 3,8 Millionen Euro (Plan: 3,6 Millionen Euro), im Vermögenshaushalt seien etwa 933 000 Euro (Plan: 777 000 Euro) verbucht. Ebenfalls aufgestockt werden konnte die allgemeine Rücklage. Statt wie geplant knappe 53 000 Euro zu entnehmen konnten dem städtischen Notgroschen rund 77 000 Euro zugeführt werden.

Solide Rücklage

Mit einer Gesamtsumme von 570 000 Euro liege man damit deutlich über der geforderten Mindestrücklage von 72 000 Euro, so Richter. Der Schuldenstand belaufe auf noch 301 000 Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 80 Euro je Einwohner entspreche.

Höher zu Buche geschlagen hätten indes die für notwendige Investitionen bereit gestellten Summen. Hier seien statt den angepeilten 684 000 Euro letztendlich 758 000 Euro aufgebracht worden. Der Großteil des Geldes sei in die Beendigung des grundhaften Ausbaus der Falkenhainer Straße zwischen Breitenhain und Prößdorf, sowie in die weitere Sanierung und Modernisierung der Kita „Kleeblatt“ geflossen, bilanzierte die Beigeordnete.

Neues Wohngebiet

Ebenfalls beraten wurde am Dienstagabend über den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan des Gebiets „Am Mühlgraben“. Auf der rund 1,4 Hektar großen, dem Wellpappenwerk gehörenden Fläche solle Baurecht für ein Wohngebiet geschaffen werden, führte Andreas Golde vom zuständigen IBW-Ingenieurbüro aus Gera aus. Zwischen zehn und 15 Bauplätze für Eigenheime seien dort möglich, gebaut werden solle in zweigeschossiger Bauweise. Das Vorhaben sei konform mit dem für das Areal festgesetzten Flächennutzungsplan.

Das Wellpappenwerk werde die Kosten für die Erschließung des Geländes und den nötigen Bebauungsplan tragen, versicherte Golde auf Nachfrage von Seiten der Fraktionsgemeinschaft SPD/LWV/Linke. Hierzu solle ein entsprechender städtebaulicher Vertrag mit der Kommune geschlossen werden, in dem ebenso die künftige Widmung der Straßen in dem Areal sowie von der Wellpappe zu übernehmende Ausgleichsmaßnahmen geregelt werden. Hier könne man sich Maßnahmen im Bereich der städtischen Gewässer vorstellen, so Golde.

Die Beschlussvorlage wurde einstimmig angenommen.

Von Bastian Fischer

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