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Altenburg Lucka will rund eine halbe Million Euro in Kindereinrichtung stecken
Region Altenburg Lucka will rund eine halbe Million Euro in Kindereinrichtung stecken
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17:00 25.08.2016
In der Kita Kleeblatt in Lucka gehen die Instandsetzungsarbeiten in den kommenden Jahren weiter. Quelle: Mario Jahn
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Lucka

Für die Sanierung und den Brandschutz der Kindertagesstätte „Kleeblatt“, die sich in Trägerschaft der Johanniter befindet, hat die Stadt Lucka bereits mehrere Hunderttausend Euro einschließlich Fördermittel aufgewendet. Doch an dem 1972 errichteten freistehenden Plattenbau müssen in den nächsten Jahren die Realisierung des Brandschutzkonzeptes vorangetrieben und die Sanierung sowie Instandsetzung fortgeführt werden.

Laut Stadtverwaltung hat die Fördermittelstelle nun die Forderung aufgemacht, dass alle Vorhaben der nächsten drei Jahre in einer Gesamtmaßnahme zusammenzufassen sind. Weil ein solches Papier die Voraussetzung ist, auch in den kommenden Jahren Zuschüsse vom Land zu bekommen, lag dem Stadtrat zu seiner jüngsten Sitzung ein Gesamtkonzept für weitere Vorhaben zur Beschlussfassung vor.

Die darin aufgeführten Brandschutzmaßnahmen sowie Umbau- und Sanierungsarbeiten für die Jahre 2016 bis 2019 haben nach ersten Schätzungen ein Gesamtvolumen von rund 460 000 Euro. Abzüglich Fördermittel und Infrastrukturpauschale bleibt für die Stadt Lucka ein Eigenanteil von derzeit 95 000 Euro.

Wichtigstes Vorhaben in der Kita, in der 159 Kinder vom vierten Lebensmonat bis zum Schuleintritt betreut werden können, ist die weitere Umsetzung des Brandschutzkonzeptes. Dazu gehören der Einbau von Brandschutztüren im Erdgeschoss, die Nachrüstung aller Etagen mit Brandschutzmeldern inklusive Elektroinstallation, die Vernetzung aller Rauchmelder des Gebäudes, die Nachrüstung einer Sicherheitsbeleuchtung für alle innenliegenden Flure sowie der Einbau von Antipanikschlössern in den Gruppenzimmern.

Weiterhin ist die Verbesserung der hygienischen Bedingungen der einzigen Kindereinrichtung Luckas geplant. Dabei geht es um die Sanierung der Garderoben und Sanitärräume des Personals, den Umbau des Leiterzimmers sowie die Erneuerung der Bodenbeläge, Decken und Elektrik in den Gruppenzimmern.

Zur Verbesserung der baulichen Substanz gehören unter anderem die Sanierung des Heizungskellers sowie Arbeiten an der Fassade, den Außenanlagen und der Zugangsbereiche.

Realisieren will die Kommune diese umfangreiche Maßnahme in drei Jahresschritten. Für den ersten Bauabschnitt, der noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden soll, ergeben sich Kosten von rund 100 000 Euro. Die Nachfrage von Stadtrat Eckhard Kretzschmar (Fraktionsgemeinschaft), ob diese Gelder im Etat für 2016 enthalten seien, beantwortete Kämmerin Karin Schütz mit einem klaren Ja.

Für den zweiten Bauabschnitt, der 2017 geplant ist, stehen Kosten von rund 115 000 Euro an, und für den letzten Abschnitt, der in den Jahren 2018/2019 realisiert werden soll, belaufen sich die geschätzten Kosten auf fast eine Viertelmillion Euro.

Dem umfangreichen Gesamtkonzept stimmte der Stadtrat uneingeschränkt zu.

Von Marlies Neumann

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