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Altenburg Luther-Weg: Das Altenburger Land könnte profitieren
Region Altenburg Luther-Weg: Das Altenburger Land könnte profitieren
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13:34 19.10.2011
Am Brühl in Altenburg führen sowohl der Lutherweg als auch die Via Imperii entlang. Dies zeigt Christine Büring, die Geschäftsführerin der Tourismus-Gesellschaft.

Schließlich sei der Reformator Martin Luther laut Umfragen im internationalen Vergleich bekannter als Goethe.

Vor allem Werbung bringe der Weg dem Altenburger Land. 2017 soll er Lutherstätten im Freistaat verbinden und ebenso durch andere Bundesländer führen. "Wir im Altenburger Land sind im Länderdreieck so etwas wie eine Drehscheibe für den Pilgerweg", sagt Büring, selbst wenn die Skatstadt aus Thüringer Sicht das Ende der Strecke bedeutet.

Der Weg soll von Gera kommend über den Städtekette-Radweg durch das Sprottetal nach Schmölln, Bornshain und weiter über die "Via Imperii" führen. Die Strecke sorge dann für Verbindungen nach Leipzig, Zwickau und Zeitz. Voraussichtlich 50 000 Euro gibt der Fremdenverkehrsverband für die Beschilderung aus. Dafür sollen unter anderem zwölf Informationstafeln an Kirchen entlang des Weges aufgestellt werden. Außerdem sind Wegweiser geplant. Wie viele das sein werden, sei noch nicht abschließend geklärt. Außerdem entfallen Kosten auf die Internetpräsenz. "Infrastrukturell ist der Weg für uns ein Traum", sagt Büring. Schließlich steigere er die Bekanntheit von bereits existierenden Wegen. Durch Werbung, die ebenso von überregionalen Tourismusanbietern für Luther in Thüringen gemacht wird, werde auch das Altenburger Land profitieren. Wie viele Menschen dadurch zusätzlich kommen werden, sei allerdings nicht abzuschätzen, sagt Büring. "Doch man darf die Anzahl des Publikums, das sich auf eine derart spirituelle Wanderung zu den Lutherstätten begibt, nicht unterschätzen."

Erfolg habe bereits seit vielen Jahren der Jakobsweg, der kontinuierlich Hunderte Touristen anziehe, sagt Büring. Mit der Würdigung Altenburgs als Lutherstätte stehe die Stadt nun in einer Reihe mit Erfurt, Worms und Augsburg. Außerdem liege die Region damit im Trend, denn immer mehr Deutsche verbringen ihren Urlaub im eigenen Land und setzen dabei auf Wander- und Fahrradausflüge, sagt Büring.

Bereits im kommenden Jahr sind in Thüringens Luther-Städten Veranstaltungen zur Reformation geplant. In Altenburg werden alle Sommerkonzerte auf dem Schloss Bezüge zur Reformation haben.

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