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Altenburg Macher der Rositzer Jubiläumskirmes sind zufrieden
Region Altenburg Macher der Rositzer Jubiläumskirmes sind zufrieden
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19:00 19.09.2016
Der Bauernmarkt zur Kirmes zieht viele Menschen an. Quelle: Mario Jahn
Rositz

Mit einem regelrechten Besucheransturm zum Handwerker- und Bauernmarkt ist am Sonntag die 25. Rositzer Kirmes zu Ende gegangen.

„Alles in allem hatten für den Markt 52 Handwerker und Gewerbetreibende fest zugesagt. Als dann aber die miesen Wetterprognosen für unser Festwochenende bekannt wurden, haben etliche darüber nachgedacht, ob es sich lohnt, die teilweise weite Anreise nach Rositz überhaupt anzutreten“, sagt Bürgermeister Steffen Stange (parteilos). Um die 50 Telefonate habe er in den Tagen vor der Jubiläumskirmes geführt, um die vielen Zaudernden zum Kommen zu überreden. Zumeist mit Erfolg: „Alles in allem hatten wir nur sieben Absagen. Und die, die den Weg gefunden haben, waren durchweg zufrieden“, freut sich Stange.

Vor allem wohl wegen des Andrangs. Sonntagnachmittag waren alle verfügbaren Parkplätze, Anrainerstraßen und selbst das angrenzende Industriegebiet mit den Autos der Besucher zugeparkt. Aber auf dem Markt wurde auch einiges geboten: Steffen Stange zählt in diesem Zusammenhang zum Beispiel die Anwesenheit eine Schmiedes, Steinmetzes, Korbmachers, Zeichners und Zinngießers als seltene Handwerke auf. „Ein Kettensägenkünstler, Schnitzer und Klöppler fehlten da ebenso wenig.“ Alles in allem seien an diesem vierten und letzten Festtag mehrere tausend Besucher auf den Beinen gewesen. „Und dies war damit ein richtig guter Abschluss“, konstatiert der Bürgermeister am Montag.

Ohnehin fällt sein Fazit positiver aus, als das Wetter eigentlich vermuten lässt. „Wir hatten ja bis zum Freitagabend ein recht gutes Wetter. Der Regen begann erst dann und zog sich zwar über den gesamten Sonnabend hin, war aber nicht so heftig wie andernorts“, weiß das Gemeindeoberhaupt. So seien über Rositz an besagtem Sonnabend „nur“ 28 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. „Wenig im Vergleich zu den 100 Litern, die beispielsweise über Ziegelheim niedergingen. Bei solchen Mengen hätten wir hier auch ganz einpacken können, weil der Festplatz vollkommen abgesoffen wäre.“ Das Areal konnte auch mit Hobelspänen und Rindenmulch in einem passabel begehbaren Zustand gehalten werden.

Natürlich seien angesichts des Regens auch in Rositz die Besucherzahlen deutlich geringer gewesen, als bei sonnigeren früheren Auflagen. „Trotzdem war beachtlich, wie viele trotzdem den Weg fanden. Deshalb auch Dank an alle Helfer von der Verwaltungsgemeinschaft unserer Gemeinde und dem Bauhof, die sich um gute Bedingungen bemüht haben“, so Stange.

Und die Aktionen im Schutz des Festzeltes seien ohnehin immer gut besucht gewesen. Auch die Kür des besten Freizeitbauers, einem in Rositz kreierten Wettbewerb um die größten im heimischen Garten angebauten Pflanzen, der bereits seine sechste Auflage erlebte. Den gewann übrigens der zehnjährige Anton Rost aus Rositz. Dessen eingereichte Möhre erreichte die stattliche Länge von 34 Zentimetern und brachte stolze 1,12 Kilogramm auf die Waage.

Was für Steffen Stange besonders bemerkenswert ist: Die Möhre hat den Rekordfrüchten früherer Auflagen, wie Rote Rübe, Kürbis, Zucchini & Co., in diesem Jahr den Rang abgelaufen. „Die sechs Erstplatzierten des Jahres 2016 haben allesamt Möhren eingereicht.“

Von Jörg Wolf

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