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Altenburg Märchenhafter Ausblick - Frühstück im Altenburger Landestheater macht Lust auf "Das kalte Herz"
Region Altenburg Märchenhafter Ausblick - Frühstück im Altenburger Landestheater macht Lust auf "Das kalte Herz"
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13:26 22.11.2011
Barbara Grubitzsch, Vorsitzende des Theatervereins, überreicht Claus Bloszik, Leiter der Finanzabteilung des Theaters, eine Spende für die Märchenproduktion.

So wurde der Besuch für die vielen Kinder wie ein Tag der offenen Tür: Sie konnten auf Kissen am Bühnenboden direkt vor den Theaterakteuren sitzen, während der Veranstaltung in die Kulissen steigen und von der Bühne aus dorthin schauen, wo sie ansonsten Platz nehmen: in einen der schönsten deutschen Theatersäle. Überhaupt war es eine gute Idee des Theaters, vom ansonsten üblichen Heizhaus in das große Haus zu wechseln. Das gab auch den Theaterfreunden die Möglichkeit, ihr Frühstücksbüfett im Rund des Erdgeschosses anzubieten.

Dramaturg Lennart Naujoks leitete die Veranstaltung. Ihm oblag es gemeinsam mit dem Regisseur Frank Voigtmann und den Darstellern, Inhalt und Aussage des Märchens den Kindern deutlich zu machen. Dass Geld für das Leben notwendig ist und viel Geld herzlos und unglücklich macht - diesen Spagat schafften die Akteure verbal zwangsläufig nicht vollkommen - nach den gezeigten Szenen aus dem Stück auf der Bühne aber wohl. Prächtige Bühnenbilder waren zu sehen - hier gab das Theater Erfurt Hilfe - und in einem von diesen, mit bunten großen Baumstämmen den Schwarzwald darstellend, hatte der Hauptheld Peter Munk mit den wuselnden Eichhörnchen zu kämpfen und ließ sich von dem Glasmännlein zwei Wünsche erfüllen. Unerklärbar für viele und effektvoll gemacht dessen Reduzierung auf Zwergengröße. Wunderschöne Musik begleitete die Hochzeitsszene des Peter mit seiner Lisbeth.

Als Lehre zieht Lisbeth aus der Geschichte, dass sie zwar viel Geld besitzt, aber nicht glücklich ist, weil eigentlich nur die Liebe zählt. Amüsant war die Erklärung deshalb, weil im Anschluss Barbara Grubitzsch, die Vorsitzende des Theatervereins, dem Theater 2000 Euro als Spende für diese Märchenproduktion überreichte. Diese wurde vom Leiter der Finanzabteilung des Theaters, Claus Bloszik, mit herzlichen Dankesworten entgegengenommen. Hauptsponsor des Weihnachtsmärchens ist auch in diesem Jahr wieder die Energie- und Wasserversorgung Altenburg.

Der Theaterverein zeigte sich darüber hinaus spendabel. Am Ende der Veranstaltung konnte sich jedes Kind und wer von den Erwachsenen wollte, ein großes Herz, nicht kalt, sondern aus feinstem Lebkuchenteig, von der Bäckerei Schulze aus Fockendorf gefertigt, mit nach Hause nehmen. Die Veranstaltung endete damit, dass die Kinder, vorbereitet und angeleitet von Mitgliedern des Theatervereinsvorstandes, ein Herz mittels besonderer Technik gestalten durften. Dies war der Auftakt eines Zeichenwettbewerbes, zu dem der Vorstand des Theatervereins alle Kinder, die das Märchen besuchen, aufruft. Dabei hofft er auf die gleiche große Resonanz wie im vergangenen Jahr.

Die Arbeiten können im Sekretariat des Theatervereins im Theater oder beim Pförtner im hinteren Theatereingang abgegeben werden. Letzter Abgabetermin ist der 13. Februar 2012. Es winken wieder schöne Preise für Gruppen und Einzelteilnehmer.

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