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Magneten auf Altenburger Markt: Neue Spielgeräte sind montiert

Innenstadtbelebung Magneten auf Altenburger Markt: Neue Spielgeräte sind montiert

Unverhofft kommt oft: Die lange angekündigten Spielgeräte auf dem Altenburger Markt sind da. Zumindest zum Teil. Denn am Freitag bauten Mitarbeiter einer Fachfirma und der Verwaltung drei der vier Geräte in die gute Stube der Skatstadt. Prismensäule, Streifenspiegel und Pirouette stießen bei Besuchern auf reges Interesse.

Von wegen Freitag ab eins macht jeder seins: Bis zum Nachmittag montierten Mitarbeiter einer Spezialfirma und der Altenburger Stadtverwaltung auf dem Marktplatz drei neue Spielgeräte: die hier zu sehende Pirouette, eine Prismensäule sowie einen Streifenspiegel. Ein Schattenspiel folgt Mitte August. Damit erhofft sich Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD), dass Besucher länger bleiben und mehr Spaß haben.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Unverhofft kommt oft: Die lange angekündigten Spielgeräte auf dem Altenburger Markt sind da. Zumindest zum Teil. Denn am Freitag bauten Mitarbeiter einer Fachfirma und der Verwaltung drei der vier Geräte in die gute Stube der Skatstadt. Dabei handelt es sich um eine Prismensäule vor dem Modegeschäft Bonita, einen Streifenspielgel neben dem Freisitz des Ratskellers vor dem geplanten Bürgerservice und eine Pirouette vor dem Viba-Laden direkt neben dem Freisitz des Café Domizil.

Ein Schattenspiel vervollständigt das Ensemble in den nächsten Tagen noch. Es kommt Mitte August auf Höhe der Drogerie Müller in die Mitte des Marktes, wo sonst ein Weihnachtsbaum oder der Erntedankkranz stehen. Grund für den Nachzügler: Die Bodenhülse wird maßangefertigt. Dafür ist das Gerät dann aber auch wieder abbaubar, wenn der Platz für andere Anlässe gebraucht wird. Mobil sind auch die dazugehörigen Sitzgelegenheiten.

Dass die neuen Spielgeräte das Zeug haben, Magneten auf dem Altenburger Marktplatz zu werden, zeigten am Freitag zahlreiche Besucher. Das Aufbau-Kommando war noch nicht vom jeweiligen Gerät weg, da nahmen es die ersten bereits in Beschlag. Sie schlichen um die Prismensäule, die mit Alkohol und Wasser gefüllt ist – und je nach Blickwinkel – verschiedene optische Effekte bietet.

Dem stand der Streifenspiegel nicht nach. Dort ließen Mütter mit ihrem Nachwuchs, aber auch gestandene Männer sich und ihr Gegenüber optisch zu einer Person verschmelzen. Aufgrund der Größe testeten vor allem Kinder die Pirouette, in die man sich hineinstellen und – dank beweglicher Bodenscheibe – wie in einem Karussell um die eigene Achse drehen kann. Beim folgenden Schattenspiel ist der Name Programm.

Die Kosten für das größtenteils aus Edelstahl gefertigte Quartett beträgt 30 000 Euro, die aus der Infrastrukturpauschale kommen. Gekauft wurden sie bereits vor Monaten und sollten eigentlich schon Ende 2016 und dann im Frühjahr dieses Jahres stehen. Doch es gab Differenzen mit dem Denkmalschutz um die Standorte. Diese wurden im Juli aber ausgeräumt, wobei die temporäre Lösung für das Schattenspiel den Durchbruch brachte. Zudem hatte der Hochbau Bedenken wegen des Pflasters und der Standfestigkeit.

Die Geräte sind Teil eines Fünf-Punkte-Plans von Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD), den er Anfang 2016 vorgestellt hatte. Damit reagierte er auf das Ladensterben in der Innenstadt. Von den Spielgeräten erhofft er sich eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität und -dauer. Zudem plant er das Quartett um zwei weitere Geräte – ein Dreizeitenpendel mit Murmeltischen und ein Wasserstrudel – zu erweitern. Wann und wohin diese kommen, steht aber noch nicht fest.

Von Thomas Haegeler

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