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Marathon-Wette: Hochzeit so gut wie gebongt

Marathon-Wette: Hochzeit so gut wie gebongt

Es hat sich in den letzten Jahren offensichtlich weit herumgesprochen, der Skatstadtmarathon ist ein tolles Ereignis. Und dies gilt für Starter und Zuschauer gleichermaßen.

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Bald geht es wieder auf die Strecken.

Quelle: Mario Jahn

Wie Cheforganisator Helmut Nitschke am Donnerstag informierte, liegen derzeit 2830 Anmeldungen für alle Renndistanzen vor - Marathon, Halbmarathon, 13,3 Kilometer, 5,4 Kilometer und 3,6 Kilometer sowie die 400 Meter Kinder-Strecke. Das seien bereits jetzt 91 mehr als im Vorjahr. Damit steuere die Veranstaltung am 13. Juni wieder auf einen Rekord zu. Diese Zahlen bestärken die Organisatoren darin, auf die richtige Strategie gesetzt zu haben. Denn außer einer Siegerehrung für die Gewinner des 5,4 Kilometer langen Fitnesslaufs, die es bis jetzt nicht gab, sind die Veranstalter dem bewährten Konzept treu geblieben und haben praktisch auf Neuerungen verzichtet.

 

Dazu zählt, dass das Sportevent gleichzeitig den Charakter eines Familienfestes behält. Denn damit sei der Skatstadtmarathon auch für die weniger sportbegeisterten Menschen attraktiv, findet Nitschke. Sambatänzer und Livemusik sowie Aktionen an der Strecke gehören ebenso zum Rahmenprogramm wie die Wette der Organisatoren und verschiedene Spendenaktionen für soziale Zwecke. Eine davon hat sich das Team "Freude am Laufen" ausgedacht. Für jeden gelaufenen Kilometer eines Teamstarters spendiert die Altenburger Anwaltskanzlei Wagner, Bauer, Viertel einen Euro. "Run For Kids" nennen der Verein "Freude am Laufen" und die Kanzlei ihre Aktion.

 

Wie berichtet, geht in diesem Jahr das Geld an die Altenburger Jugendklubs East Side und Abstellgleis sowie an das Kinder- und Jugendhaus Altenburg. "Wir haben inzwischen mit den Einrichtungen gesprochen. Dort wurde uns einhellig gesagt, dass es vor allem an Geld mangele, um mit den Kindern etwas zu unternehmen", sagt Nicole Bauer, Anwältin, Vereinsmitglied und Halbmarathon-Starterin. Vorgenommen hätten sie sich, mindesten 1500 Euro zu spenden. Und Bauer ist inzwischen zuversichtlich, die dafür nötigen Kilometer zusammenzubekommen, weil sich jetzt schon 82 Läufer und vier Walker bei ihnen angemeldet haben. "Damit sind wir derzeit bei 1174,19 Kilometer", so Bauer.

 

Vereinsmitglied muss man als Läufer für ihr Team übrigens nicht sein. Jeder kann als Starter für das "Freude-am-Laufen"-Team antreten und so helfen, Kilometer für den guten Zweck zu sammeln. "Aber uns geht es um den sportlichen Wettkampf und den Spaß, wir werben natürlich keine Starter von anderen Teams ab", betont die Rechtsanwältin. Schließlich ist die Anzahl der Starter pro Team beim Vereinswettbewerb entscheidend. Bauer: "Es wäre natürlich das I-Tüpfelchen, wenn wir den auch noch gewinnen." Die drei Teams mit den meisten Namen auf der Starterliste gewinnen 500, 300 beziehungsweise 200 Euro, die vom Sanitätshaus Altenburg zur Verfügung gestellt werden. "Das wird wieder eine ganz knappe Kiste", meint Helmut Nitschke. Das "Freude-am-Laufen"-Team gehört auch diesmal wieder neben dem Team des Klinikums Altenburg Land und dem SV Lerchenberg zu den Favoriten. Aber auch andere Gruppen, die in den vergangenen Jahren auf hinteren Plätzen landeten, könnten noch mit einer Überraschung aufwarten. Es bleibt also spannend.

 

Was die Wette der Organisatoren betrifft, hat Helmut Nitschke jedoch ein wenig die Spannung herausgenommen. "Jeder kann davon ausgehen, dass am 13. Juni zwischen 11.15 und 12 Uhr ein Paar auf dem Markt getraut wird", sagte er beim vorgestrigen Pressegespräch im Altenburger Rathaus. Die Organisatoren vom Kanu- und Laufverein Altenburg-Windischleuba hatten die Wette angenommen, dass mindestens 40 Familien, also Eltern mit Kindern, bei der Marathonveranstaltung auf die Bühne kommen. Voraussetzung ist, alle Familienmitglieder haben zuvor eine der Distanzen absolviert (die OVZ berichtete). Gelingt das, wird Herausforderer und Standesbeamter Günter Schmidt ein Paar auf dem Markt in Altenburg verheiraten. Laut Anmeldelisten hätten aber bis jetzt schon weit über 40 Familien ihr Kommen zugesagt, frohlockt Nitschke. Verlieren die Organisatoren, dann gibt es eine Polonaise zum Toten-Hosen-Song "An Tagen wie diesen" über den Markt.

Jörg Reuter

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