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Altenburg Margot Käßmann sorgt in Altenburg für proppenvolle Bartholomäikirche
Region Altenburg Margot Käßmann sorgt in Altenburg für proppenvolle Bartholomäikirche
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18:31 30.07.2017
Gast und Gastgeberin: Margot Käßmann (links) und Birgit Kamprad von der Evangelischen Kirchgemeinde Altenburg betreten gemeinsam die Bartholomäikirche. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Im Rahmen der Gottesdienste zum Reformationsjubiläum lud die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Altenburg Pfarrerin Margot Käßmann ein. Sie hielt die dritte Altenburger Sonntagsrede. Zahlreich erschienen die Skatstädter zum Gottesdienst, wovon die gut gefüllte Bartholomäikirche zeugte. Eigens aufgestellte Stühle und Bänke hinter den Sitzreihen und an den Seitengängen reichten nicht aus. Einige Besucher verfolgten den Gottesdienst daher stehend.

Als Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands sprach Käßmann zum Thema „Reformation und Toleranz“. Es sei eine besondere Würdigung für sie in Altenburg sprechen zu dürfen. In ihrer 25-minütigen Rede gab sie einen geschichtlichen Abriss zur Reformation und dem Umgang mit Toleranz im Christentum. Reformator Martin Luther selbst sei intolerant gegenüber Juden und Moslems gewesen. Erst zur Zeit der Aufklärung wurde erkannt, dass Toleranz für ein friedliches Miteinander unumgänglich sei.

„Die Katholische und die Evangelische Kirche leben heutzutage in einer versöhnten Verschiedenheit“, so Käßmann. „Die Unterschiede der Konfessionen sind eine Bereicherung für die Gesellschaft und setzen eine kreative Kraft frei.“ Zudem warnte die Pfarrerin auch davor, alle Moslems als Fundamentalisten zu verurteilen. „In jeder Religion gibt es Fundamentalisten. Nur ein Dialog zwischen den Religionen schafft Frieden.“

Von Lisa Gerth

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