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Mauritianum-Team holt Glasarche in den Altenburger Schlosspark

200 Jahre Naturforschung Mauritianum-Team holt Glasarche in den Altenburger Schlosspark

200 Jahre Naturforschung in Altenburg: Das Team des Mauritianum feiert in diesem Jahr ein gewichtiges Jubiläum. Der erste Vorbote des Festjahres, der gestern am Rande des Schlossparkes anlandete, passt dazu. Er ist ebenfalls ziemlich gewichtig. 6,3 Tonnen schwer, rund fünf Meter lang, geschaffen aus Holz, Glas und Metall. Glasarche heißt das Kunstobjekt.

Letzte Handgriffe: Die Glasarche wird an ihrem neuen Standort im Schlosspark aufgestellt. Das Kunstobjekt ist der erste Vorbote des Festjahres zu 200 Jahren Naturforschung in Altenburg.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. 200 Jahre Naturforschung in Altenburg: Das Team des Mauritianum feiert in diesem Jahr ein gewichtiges Jubiläum. Der erste Vorbote des Festjahres, der am Montag am Rande des Schlossparkes anlandete, passt dazu. Er ist ebenfalls ziemlich gewichtig. 6,3 Tonnen schwer, rund fünf Meter lang, geschaffen aus Holz, Glas und Metall. Glasarche heißt das Kunstobjekt. Der Liegeplatz direkt an der Kreuzung von Leipziger und Parkstraße hätte exponierter kaum sein können. Kaum platziert, drehten Autofahrer und Passanten verwundert die Köpfe. „Genauso habe ich mir das vorgestellt“, sagte ein erfreuter Mauritianum-Direktor Mike Jessat. „Ich wollte schon immer mal direkt an der Ausfallstraße einen Werbeaufsteller haben. Die Glasarche kommt gerade recht.“

Es sei eine Mischung aus Zufall und guten Kontakten gewesen, die dem tonnenschweren Hingucker den Weg nach Altenburg bahnte. Jessat hat einen guten Draht zu seinem Berufskollegen Rainer Helms. Der Naturschützer aus dem anhaltischen Burgenlandkreis ist 2. Vorsitzender des Landschaftspflegevereins Mittleres Elstertal und holte vor rund zehn Jahren eine Idee in die Region, die ursprünglich aus Bayern stammt: eine Arche, die von Ort zu Ort zieht. Bestehend aus geschichteten Glasscheiben, die die Zerbrechlichkeit der Natur bewusst machen, eingebettet in eine riesige Hand aus Eichenholz. „Die Bewahrung der Natur- und Kulturlandschaft liegt in Menschenhand“, erklärte Holzbildhauer Christian Schmidt aus Rauschwitz bei Eisenberg, der extra nach Altenburg gekommen war. Dass die Arche der Hand scheinbar zu entgleiten scheint, ist kein Zufall.

Gestern allerdings hatten Schmidt und seine Helfer alles im Griff. Von Nebra kommend, wurde das Kunstwerk vom Tieflader gehoben und in behutsamer Zentimeterarbeit abgesetzt. Wenngleich die Platzierung der schweren Kunst auf dem leicht abschüssigen Gelände recht knifflig war. Ursprünglich sollte die Glasarche im Parkinneren, vor dem Eingang des Naturkundemuseums, stehen. Doch weil der Transport dorthin die aufgeweichten Wege beschädigt hätte, wurde am Freitag kurzfristig ein neuer Standort gewählt.

„Die Arche symbolisiert, wofür das Mauritianum steht: der Erhalt der Artenvielfalt“, erklärte Mike Jessat. „Wir betreiben nicht nur ein Museum, sondern auch verschiedene Projekte in der Landschaft, die der Biodiversität dienen.“ Zwei Ausstellungen, die das verdeutlichen, sollen am Donnerstag im Zuge der 200-Jahr-Feier eröffnet werden. Mit großem Publikum – auch Thüringens Naturschutz-Ministerin Anja Siegesmund (Grüne) hat sich angesagt. Ihr Haus habe sowohl die beiden Schauen als auch das Arche-Gastspiel mit Lottomitteln bezahlt, so Jessat.

Von Kay Würker

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