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Altenburg Maximilian Müller aus Altenburg fährt mit Foodtruck in kulinarischer Mission
Region Altenburg Maximilian Müller aus Altenburg fährt mit Foodtruck in kulinarischer Mission
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00:20 17.08.2017
Maximilian Müller aus Altenburg mit seinem „My Hot Bag“-Foodtruck. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Essen auf Rädern. Wer das hört denkt vielleicht zuerst an den verlässlichen Menüservice zur Mittagszeit. Bei dem Essen auf Rädern, das „My Hot Bag“ bringt, handelt es sich um Streetfood. „Essen aus einem rollenden Fahrzeug, das nicht alltäglich, sondern unkonventionell ist.“ So beschrieb es Maximilian Müller, Inhaber von „My Hot Bag“ bereits beim ersten Streetfood-Markt „Summerbreeze“ vor wenigen Wochen auf dem Gelände der Destillerie & Liqueurfabrik in Altenburg (die OVZ berichtete).

Jetzt, wenige Wochen später kann sich die OVZ persönlich von den außergewöhnlichen Speisen überzeugen und trifft Maximilian Müller an seinem Foodtruck – eine Kostprobe der selbstkreierten Teigtaschen inklusive. Er steckt mitten in den Vorbereitungen für das Wochenende. „Ich kaufe noch ein paar Sachen ein und dann geht es zu einem Foodfestival nach Cuxhaven“, beschreibt der 26-Jährige seine Wochenendpläne.

Burger trifft Döner

„Die Idee zu den Teigtaschen ist praktisch eine Mischung aus Döner und Burger“, erklärt der gelernte Koch. „Die Leute wollen ein frisches Produkt, etwas Kreatives und vor allem wollen sie sehen wie das Essen vor ihren Augen zubereitet wird.“

Im Angebot sind vier Varianten der Leckerei: Vegetarisch mit Schafskäse, mit Lachs, Kochschinken oder Bacon. „Alle Teigtaschen sind außerdem mit Käse, Salat und einer eigenen Schmandcreme gefüllt.“ Und wirklich sehr lecker. „Bisher haben wir nur positive Rückmeldungen bekommen“, freut sich der Altenburger. Die Städte Jena, Erfurt, Rostock, Magdeburg und Eckernförde konnten sich unter anderem schon über einen Besuch des Altenburger Foodtrucks freuen.

Voll im Trend

„In diesem Jahr sind wir eher im nördlichen und östlichen Deutschland unterwegs gewesen. Im nächsten nehmen wir dann den Süden und Westen ins Visier.“ Auf lange Sicht, lässt Müller durchblicken, ist der Plan mehr als nur einen Foodtruck auf die Straßen zu schicken und auch selbst Foodevents zu organisieren.

Foodtrucks und -festivals liegen seit einiger Zeit im Trend. Der Jungunternehmer, der mit Unterstützung der Destillerie-Geschäftsführung agiert, ist sich sicher einen Nerv getroffen zu haben. „Unsere Kunden sind junge und alte Leute. Die Menschen probieren gerne Gerichte, die sie sonst nicht versuchen würden und nutzen die Veranstaltungen zum Durchprobieren.“ Nebenbei transportieren die Foodtrucks – oft sind es alte Lieferwagen im amerikanischen Stil oder Volkswagen T1 Busse – auch noch ein Lebensgefühl von Freiheit, Genuss und Unbeschwertheit.

Außergewöhnliches Dessert

Neben Veranstaltungen nutzt Müller sein fahrbares Restaurant auch für den stationären Handel. „Da wo wir öfter Halt machen haben wir schon eine kleine Stammkundschaft aufbauen können.“ So bietet der Altenburger Foodtruck eine Alternative zum Durchschnitts-Mittags-Fast-Food.

Auch wenn 6,50 Euro für eine Portion der kohlenhydratreichen Speise viel erscheinen mögen, man ist danach zumindest satt. Wer dann noch einen Nachtisch verträgt, der bekommt bei Müller weitere Kalorien. „Eher zufällig auf die Karte kamen die frittierten Schokoriegel“, sagt er. „Die kommen bei den Gästen sehr gut an.“

Von Tatjana Kulpa

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