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Mehr Angebote für die Jugend in der Nordregion

Sozialarbeit Mehr Angebote für die Jugend in der Nordregion

Das Quartett ist komplett: Vier Sozialarbeiter der Johanniter-Unfallhilfe kümmern sich um die Kinder und Jugendlichen in der Nordregion. Und haben mit rund 3600 jungen Leuten in Meuselwitz, Lucka und der Verwaltungsgemeinschaft Rositz gut zu tun. Für die nächsten Monate haben sie sich einiges vorgenommen.

Daumen hoch für die Jugendarbeit in der Nordregion: Bernd Barchfeld, Jessica Lehnert, Lydia Vanheiden Gomes de Sousa und Paul Bergner (von links) kümmern sich.

Quelle: Mario Jahn

Lucka/Meuselwitz/Rositz. Es geht voran bei der Jugendarbeit in der Nordregion des Altenburger Landes: Nachdem der neue Jugendförderplan des Kreises für einige Umstrukturierungen gesorgt hat (die OVZ berichtete), ist das neue Team inzwischen komplett – und hat sich einiges vorgenommen.

Zunächst steht allerdings eine ganze Menge Organisatorisches auf dem Zettel der vier Sozialarbeiter der Johanniter-Unfallhilfe. „Derzeit ist alles noch im Aufbau, wir sind gerade dabei, uns im Sozialraum vorzustellen“, erläutert Bernd Barchfeld. Gemeinsam mit seinen Kollegen Paul Berger, Jessica Lehnert und Lydia Vanheiden Gomes de Sousa hat er sich seit dem Ende der Sommerferien an den Schulen vorgestellt, mit Bürgermeistern und Verwaltungen der betreuten Orte gesprochen, „um Organisationsabläufe zu entwickeln und zu strukturieren“, wie er sagt.

Das ist auch nötig, schließlich ist das Quartett nicht nur für die Städte Meuselwitz und Lucka sowie deren zugehörige Gemeinden zuständig, sondern kümmert sich auch um die Verwaltungsgemeinschaft Rositz. Rund 3600 Kindern und Jugendlichen dienen die Vier als Ansprechpartner bei Sorgen, Nöten und Problemen.

Zwar habe es die Jugendlichen, insbesondere in Lucka, natürlich geärgert, dass im Zuge der Umstrukturierung die dortige Villa Kunterbunt weichen musste, räumt Barchfeld ein. „Allerdings finden sie es auch gut, dass die bekannten Ansprechpartner erhalten bleiben.“ Dass nun wieder Frauen im Team vertreten sind, käme ebenfalls gut an.

Die Kinder und Jugendlichen finden in dem Quartett auch weiterhin kompetente Ansprechpartner für alle Lebenslagen. „Wir kümmern uns in der offenen Jugendarbeit etwa um außerschulische Bildung, um Projektarbeit mit Schulen oder organisieren Ferien- und Freizeitangebote“, zählt Jessica Lehnert auf. Die Sozialarbeiter wollen und sollen Anlaufpunkt sein, Beratung und Unterstützung bieten, etwa in schwierigen Lebenslagen, bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, bei Bewerbungen und Behördengängen. „Im Notfall vermitteln wir auch weiterführende Hilfe, etwa Schuldner- oder Drogenberatung.“ Alle Angebote, das ist ihr und Barchfeld wichtig zu betonen, sind freiwillig, anonym und kostenlos wahrnehmbar.

Das bestehende Angebot soll – nicht zuletzt dank der größeren Planungssicherheit, die der Jugendförderplan bringt – in den kommenden Monaten sukzessive ausgebaut werden, führt Barchfeld aus. Mittelfristig sollen weitere regelmäßige Angebote im Meuselwitzer Schüler-Jugend-Freizeit-Zentrum als zentraler Anlaufstelle entstehen. „Wir denken etwa über eine Kreativwerkstatt und über ein regelmäßiges Sport- und Spielangebot nach.“

Ein erster Testballon wird bereits in den Herbstferien mit einem Gitarrenkurs gestartet, für den Dezember ist ein offenes Familiencafé geplant. Damit solle ein Einstiegs- und Kontaktangebot, auch für Eltern geschaffen werden.

Von Bastian Fischer

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