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Altenburg Mehr Platz an der frischen Luft Kindertagesstätte Windischleuba bekommt zwei Hektar als zusätzliche Freifläche
Region Altenburg Mehr Platz an der frischen Luft Kindertagesstätte Windischleuba bekommt zwei Hektar als zusätzliche Freifläche
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21:48 12.01.2012
Der erweiterte Außenbereich der Kindertagesstätte erstreckt sich künftig in Richtung Pleißewiesen. Derzeit wird das Areal von toten Bäumen und Gestrüpp befreit. Quelle: Mario Jahn
Windischleuba

Von Marlies Neumann

Im Zuge einer Flächenbereinigung, die im Zusammenhang mit dem Verkauf der Pleißewiesen an den Nabu vorgenommen wurde, übertrug die Ewa der Gemeinde Windischleuba ein rund 2000 Quadratmeter großes Areal mitten im Grünen. Diese Fläche grenzt an die Kindertagesstätte, die ganz in der Nähe von Schloss und Park liegt. "Die Fläche soll naturbelassen bleiben, deshalb lag es nahe, sie dem Kindergarten als zusätzliche Freifläche anzugliedern", sagte Bürgermeister Gerd Reinboth (CDU).

In der Kindertagesstätte freut man sich schon jetzt auf den neuen Gartenbereich. "Es ist schön, dass wir bald mehr Platz haben, uns mit den Kindern an der frischen Luft aufzuhalten. Wenn alles gut läuft, wird das neu gestaltete Areal zum Kindertag am 1. Juni eingeweiht", erzählte Daniela Kasel, Leiterin der Kindertagesstätte. Derzeit besuchen 78 Mädchen und Jungen die Einrichtung, die damit voll ausgelastet ist.

In Absprache mit dem Natur- und Umweltschutz haben Bauhofmitarbeiter auf dem Areal bereits das Unterholz beseitigt und Verschnittarbeiten vorgenommen. "Bevor die Fläche eingezäunt wird, sind auch noch einige tote Bäume zu entfernen", erklärte der Bürgermeister. Da die Bauhofmitarbeiter derzeit keinen Schnee beräumen müssen, können sie die Zaunfelder zusammenbauen und setzen. "Da die Bauhofmitarbeiter vieles selbst machen können, halten sich die Kosten in Grenzen. Wir rechnen aber trotzdem mit Materialkosten von mehr als 3000 Euro allein für den Zaun", so Reinboth.

Die Kosten für die naturnahe Gestaltung der Fläche stehen auf einem anderen Blatt. Doch auch hierfür ist der Bürgermeister schon auf der Suche nach Sponsoren. "Für die Errichtung eines kleinen Verkehrsgartens wollen wir bei der Ewa einen Antrag auf Unterstützung stellen." Um vielleicht einige Holzspielzeuge für die Knirpse aufzustellen, hat Reinboth zudem Kontakt mit Frank Heilmann, Inhaber der Firma Holzwelten in Fockendorf, aufgenommen. In der nächsten Woche soll es eine Zusammenkunft geben, bei der es um die konkrete Gestaltung des Areals geht. Der Bürgermeister denkt da zum Beispiel an eine Seilbahn aus Holz oder an Märchenfiguren. "Umgesetzt werden kann das alles aber nicht in einem Jahr", erklärte er.

Neben der neuen zwei Hektar großen Freifläche für die Knirpse will sich die Gemeinde in diesem Jahr auch um ein seit vielen Jahren existierendes, aber nicht mehr ansehnliches Eingangstor zum Kindergarten kümmern. Dieses Tor befindet sich auf der Parkseite und müsste unbedingt aufgearbeitet werden. Ob dieser Plan aufgeht, hänge jedoch von den Kosten ab.

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