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Altenburg Meinungsbildung per TV-Bildschirm und Zeitung
Region Altenburg Meinungsbildung per TV-Bildschirm und Zeitung
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19:42 19.09.2013

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OVZ hat sich in Altenburg umgehört und wollte wissen: Wo informieren Sie sich über die Bundestagswahl?

Eher nebenher bildet sich Karin Roth ihre Meinung zu den Kandidaten und ihren Parteien. "Abends läuft zu Hause der Fernseher, da informiere ich mich vor allem bei den Nachrichten", erklärt die 52-Jährige. TV-Duell und Wahlarena ließ die Eschefelderin allerdings links liegen: "Das ist mir für den Abend zu aufregend." Einen großen Effekt hätten beide aber wahrscheinlich nicht gehabt, die Verkäuferin vergibt ihre Stimme seit Jahren an dieselbe Partei.

Hans Werner Modersohn ist das persönliche Auftreten der Politiker wichtig. "Egal ob Radio oder Fernseh-Talkshow, Hauptsache, die Kandidaten äußern sich persönlich zu ihrer Politik", findet der Altenburger. Auch die Zeitung liegt täglich auf dem Küchentisch. Durch Wahlplakate lässt sich der 74-Jährige nicht beeindrucken. "Die finde ich teilweise sogar peinlich für die Politik."

Andreas Thieme findet die bunten Drucke hingegen hilfreich. Zumindest unter einer Bedingung: "Es müssen wirklich Informationen zur Partei draufstehen", findet der Tautenheimer. Inhaltsleere Phrasen haben für ihn im Wahlkampf nichts verloren. "Einfach kurz und knackig die Parteimeinung zu wichtigen Themen, zum Beispiel zum Mindestlohn, das muss man wissen", so der 32-Jährige.

Für Christine Posmik ist auch die Parteipräsenz vor Ort wichtig. "Ich habe hier auf dem Altenburger Marktplatz die Flyer der Parteien gesammelt", erklärt die 63-Jährige, für die auch das Fernsehen eine wichtige Informationsquelle ist. "Die Talkshow von Günther Jauch schaue ich mir schon mal an, außerdem war die Wahl- arena sehr interessant. Die Plakate nimmt die Altenburgerin zwar wahr, "aber allzu groß ist der Einfluss dadurch auf mich nicht." Ihre Wahlentscheidung hat sie schon gefällt. "Ich bin in den vergangenen Jahren einer Partei treu geblieben und die wird es auch bei der Bundestagswahl werden."

Zeitung und Fernsehen sind für Christine Fritz die wichtigsten Informationsträger. "Ich werfe auch ab und an einen Blick ins Internet, aber eher selten." Mit Wahlplakaten können die Parteien bei der Lehmaerin nicht punkten: "Ehrlich gesagt: Die Bilder sind mir egal. Einige davon wirken sogar eher abschreckend." Bei ihr gehören Tagesschau und Heute-Journal zur abendlichen Routine, Talkshows meidet die 60-Jährige allerdings.

Umfrage: Florian Theis/Mario Jahn

Florian Theiß

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