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Altenburg Meister-Feier rückt für Aufbau-Reserve immer näher
Region Altenburg Meister-Feier rückt für Aufbau-Reserve immer näher
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18:52 11.04.2013
Zu schnell für ihre Mitspielerinnen und die Konkurrenz: Aufbau-Rückraum-Ass Franziska Holz (2.v.r.) leitet einen der zahlreichen Konter ein. Quelle: Mario Jahn

Damit rückt der Landesmeistertitel für die Aufbau-Reserve in immer greifbarere Nähe.

Verletzungsgeschwächt ging Altenburg in die wegweisende Partie. Nicht zuletzt deshalb appellierte Coach Friedrich an den Kampfgeist seiner Spielerinnen, die sich mit vollem Einsatz in den Dienst der Mannschaft stellen sollten. Gesagt, getan: Die Skatstädterinnen begannen souverän, hielten Mühlhausen durchgehend auf Abstand und das Tempo hoch. Dementsprechend kam es oft zu schnellen Abschlüssen, die vornehmlich durch die beiden bestens aufgelegten Rückraumschützinnen Franziska Holz und Laura Winkler vollendet wurden.

Deutlich absetzen konnten sich die Gastgeberinnen jedoch aufgrund einer wenig überzeugenden Abwehr nicht. Zu oft verstrickten sich die Skatstädterinnen in Absprachefehler und boten den Gästen ausgiebig Raum. Dass Mühlhausen dabei auf ein und denselben Spielzug zurückgriff, erkannten die Altenburgerinnen zu spät. So ging es nur mit einer knappen 15:13-Führung in die Kabine.

Nach der Halbzeitansprache kehrte ein hochmotiviertes Heimteam auf das Parkett zurück. Bereits nach sieben Minuten baute die Friedrich-Sieben ihre Führung zum 20:15 aus, nutzte Kontermöglichkeiten konsequent und schloss nun auch Spielzüge erfolgreich ab. Dazu gesellte sich die gute Keeperin Franziska Keller, die der Abwehr Sicherheit gab und deren Leistungsniveau ankurbelte.

Alles schien auf einen sicheren Sieg hinauszulaufen - doch weit gefehlt. Während die Gäste wenig später in dreifacher Unterzahl spielten, wusste Aufbau diesen Vorteil nicht zu nutzen. Anstatt einer wachsenden Führung zeigte das Tableau ein 25:24 (50.), was auf eine völlig unerklärliche geistige Abwesenheit zurückzuführen war. Folgerichtig zog Friedrich seinen letzten Trumpf und nahm eine Auszeit, die Wirkung zeigte. Alle Spielerinnen fingen sich, mobilisierten die letzten Kraftreserven und machten mit einem 6:1-Lauf den Erfolg perfekt. Ein Wermutstropfen blieb aber. Denn Amelie Räßler erhielt für einen verhinderten Freiwurf in der letzten Minute die Rote Karte und wurde für das nächste Spiel gesperrt.

Nun fällt die Entscheidung über die Meisterschaft im morgigen Rückspiel (17 Uhr) in Mühlhausen. Bereits ein Unentschieden reicht Aufbau. Dann könnte man sogar im letzten Spiel gegen Jena verlieren. Angesichts der Moral und des Zusammenhalts peilt Altenburg aber zwei weitere Siege an, um eine dann wahrlich perfekte Saison zu krönen.

Aufbau II:Keller, Langstein, Birnstock (5), Diener (3), Holz (15/2), Liedtke, Räßler, Rolle, Voegler, Winkler (7/2).

Annekathrin Rudolph

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