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Altenburg Metropolregion Mitteldeutschland: Sojka wieder im Vorstand
Region Altenburg Metropolregion Mitteldeutschland: Sojka wieder im Vorstand
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12:00 25.03.2018
Michaele Sojka hofft, dass die Kooperation das Altenburger Land stärken wird. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Die Mitgliederversammlung der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland (EMM) hat ihren Vorstand und Aufsichtsrat neu gewählt. Der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) wurde dabei in seinem Amt als Vorstandsvorsitzender bestätigt. Auch die Landrätin des Altenburger Landes, Michaele Sojka (Linke), ist wieder Teil des achtköpfigen Vorstands. „Ich freue mich persönlich sehr, wieder gewählt worden zu sein. Man sieht, dass die Arbeit, die wir in unserem kleinen Landkreis leisten können, wertgeschätzt wird“, sagte Sojka am Freitag. Die Projekte der Metropolregion Mitteldeutschland könnten dem Altenburger Land großen Aufschwung bringen, hofft die Linken-Politikerin.

Stärkung des Landkreises Altenburger Land

Der Landkreis ist seit dem 1. Januar 2016 Mitglied der EMM. Insgesamt zählen 53 Unternehmen, sieben Städte, sechs Landkreise, sechs Hochschulen und drei Kammern beziehungsweise Verbände zu dem Zusammenschluss. Verschiedene Arbeits- und Projektgruppen arbeiten darauf hin, die Region Mitteldeutschland stärken zu können – zum Beispiel in den Bereichen Tourismus, Verkehr, Wissenschaft, Wirtschaft und Standortentwicklung.

Investoren in die Region holen

Ein erklärtes Ziel, von dem auch das Altenburger Land profitieren könnte, ist die Initiierung und Umsetzung eines zukunftsorientierten Innovationsprozesses im Mitteldeutschen Braunkohlerevier. Hier sollen Gelder der Bundesfördermaßnahme „Unternehmen Revier“ eingeworben werden. Zwar gebe es heute noch keine konkreten Projekte, sagte Jörn-Heinrich Tobaben, Geschäftsführer der Metropolregion Mitteldeutschland: „Wir stehen auf der Startlinie.“ Er sei aber zuversichtlich, schon im Juli dieses Jahres erste Stellen zu besetzen und konkret mit der Arbeit beginnen zu können. „Kraftvoll und mit klugen Ideen“ wolle sich dann auch der Landkreis Altenburger Land einbringen, hofft Landrätin Sojka. Auch wertet Sojka als sehr positiv, dass die Region wie auch der Landkreis 2017 auf der Immobilienmesse Expo Real in München präsent war. Ziel ist es, Investoren wie Hotelbetreiber in die Region zu holen. „Man hat alleine nicht die Kraft. Man muss rausgehen, sich zusammenschließen, präsent sein, Kontakte nutzen und teilen“, so Sojka. Auch in diesem Herbst sei eine Teilnahme an der Messe geplant.

Von Sophie Aschenbrenner

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