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Altenburg Meuselwitz feiert Stadtfest
Region Altenburg Meuselwitz feiert Stadtfest
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00:18 06.09.2017
Gut besucht war auch in diesem Jahr wieder das Meuselwitzer Stadtfest. Quelle: Mario Jahn
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Meuselwitz

Punkt 17 Uhr begann der Meuselwitzer Stadtchor vergangenen Freitag, das 27. Stadtfest musikalisch zu eröffnen: Es folgten fast drei Tage Rummel und Musik, Speis und Trank sowie Unterhaltung für Jung und Alt. Von der Festbühne und dem Bierzelt auf dem Markt bis hin zur Kinderbespaßung und Gaumenfreuden in Richtung Baderdamm sowie der Kirmes am Seckendorff-Park fand sich einiges an altgewohnter Stelle wieder.

Bereits im dritten Durchlauf übernahm die Benndorf GbR aus Schmölln für das bunte Treiben die Verantwortung. Nachdem die Stadt Meuselwitz die Unkosten für das Fest nicht mehr tragen kann, wurde 2015 erstmals die Ausrichtung ausgeschrieben und an das Schmöllner Familienunternehmen vergeben – so auch in diesem Jahr. Doch wie viel Meuselwitz steckt eigentlich noch drin im eigenen Stadtfest?

Gute Stimmung herrschte auch in diesem Jahr wieder am 1. Septemberwochenende beim Meuselwitzer Stadtfest. Drei Tage lang wurde in der Schnauderstadt für Groß und Klein allerhand geboten. Einer der Programmhöhepunkte war der Auftritt der Kult-Band Winni 2. Hier einige Impressionen vom Stadtfest.

Schaut man sich das Rahmenprogamm an, mit Eröffnungskonzert, Lampionumzug, Flohmarkt, Meuselwitzer Schach-, Angel- und Heimatverein, schien eine nennenswerte Portion Meuselwitz im bunt gemischten Potpourri enthalten zu sein. Wandelte man jedoch an den Verkaufsständen entlang, fiel auf, dass keine Meuselwitzer Originale vertreten waren. Ob Getränke aus Lucka, Entenangeln aus Pegau, Süßigkeiten aus Meerane oder Grillspezialitäten aus dem Landkreis Zwickau – ein Fest vom Meuselwitzer Gewerbe für die Meuselwitzer: Das war einmal.

Dazu beigetragen haben vermutlich auch steigende Standgebühren gegenüber dem Vorjahr, um alle Ausgaben des Veranstalters zu decken. Denn eine von Benndorf beantragte Unterstützung der Stadt wurde in diesem Jahr abgelehnt. Dies hatte sich ebenfalls in den Preisen widergespiegelt. Mike Lange, Schausteller beim Entenangeln, merkt an: „Alles wird teurer, das bekommen wir dann auch von den Leuten zu hören.“ Es ziehen dabei aber sowohl der Handel als auch die Veranstalter oder Städte mit ihren Gebühren und Vorgaben die Preise an.

Auch der Meuselwitzerin Irmgard Zwerchge ist aufgefallen, dass die Preise für Essen und Getränke 20 bis 50 Cent teurer geworden sind. Sie sagte: „Ich hätte auch kein Problem damit, zwei oder drei Euro Eintritt zu bezahlen.“ Doch selbst das würde laut Heribert Benndorf erneute Kosten auf den Plan rufen und sei mit den Wünschen der Stadt nicht vereinbar. Er erklärt: „Wir versuchen, mit der Zeit und den Umständen zu gehen.“ So könne man nicht die Ansprüche zu hoch schrauben, wenn es der Stadt nicht gut geht.

Nichtsdestotrotz konnten die Gäste am vergangenen Wochenende einiges entdecken und erleben. Der Meuselwitzer Schachverein, der sich in diesem Jahr um die Tombola kümmerte, spielte so manche Partie unter freiem Himmel. Interessierte, so auch der Bürgermeister Udo Pick, ließen sich dabei zu einer Runde hinreißen. Des Weiteren stellte das Heimatmuseum die zeitgeschichtlichen Dokumente, die aus dem Zipsendorfer Kirchenknopf entnommen wurden, samt Übersetzung, aus. Ein besonderes Highlight war das Konzert von Winni 2 am Sonnabend. Die DDR-Kultband rockte den Markt, und auch am Sonntagnachmittag war das Festzelt bei Kaffee und Kuchen gut besucht.

Von Eva Anna-Lena Zorn

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