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Altenburg Meuselwitz wählt am 10. Januar
Region Altenburg Meuselwitz wählt am 10. Januar
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00:41 13.09.2015
Der Chefsessel im Meuselwitzer Rathaus ist ab 1. November frei. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg/Meuselwitz

Darüber informierte er die OVZ. Golder kann also wie gewünscht vorzeitig von ihrem Amt als Bürgermeisterin zurücktreten, obwohl ihre reguläre Amtszeit noch bis Ende Oktober 2016 gedauert hätte.

"Den Termin für die Neuwahl eines Bürgermeisters habe ich auf den 10. Januar 2016 festgelegt. Aus terminlichen Gründen war ein zeitigerer Termin nicht möglich", informierte Bergmann weiter. Die Entscheidung über den Antrag der scheidenden Meuselwitzer Bürgermeisterin habe sich so lange hingezogen, weil sie keinen Grund für ihre vorzeitige Amtsniederlegung angegeben hatte, sagte er auf Nachfrage. Ob Golder inzwischen ein ärztliches Gutachten beigebracht habe, dazu wollte sich Bergmann gegenüber der OVZ nicht äußern. Doch die gestern getroffene Entscheidung lässt diese Vermutung zu.

Wegen einzuhaltender Fristen konnte ein Wahltermin in diesem Jahr nicht mehr angesetzt werden. Laut Gesetz muss zum Beispiel sechs Wochen vor dem Wahltermin jeder Kandidat seine Bewerbung eingereicht haben. Bei einem Einzelkandidaten ist das vielleicht noch möglich, wenn er die notwendigen Unterstützerunterschriften gesammelt hat. Doch bei den Parteien gibt es Nominierungsveranstaltungen für die Kandidaten. Und auch hier sind Ladefristen von mehreren Tagen einzuhalten. Außerdem wird der Wahltermin erst am 10. Oktober im Amtsblatt von Meuselwitz bekanntgegeben, ein Wahlleiter ist auch noch festzulegen.

Mit der gestern getroffenen Entscheidung ist nun der Wahlkampf eröffnet. Dabei stellt sich die Frage, wer seinen Hut in den Ring wirft. Hatte die Linke bisher mit Namen noch hinterm Berg gehalten, nannte Roland Grötzsch, Vorsitzender des Stadtverbandes, jetzt mit Rex Brühl und Jörg Zöbisch gleich zwei mögliche Kandidaten. Ende nächster Woche wolle man sich auf einen Kandidaten festlegen.

Die Bürger für Meuselwitz (BfM) haben nach den Worten von Fraktionschef Lutz Hempel noch immer keine Entscheidung getroffen, ob sie einen eigenen Kandidaten aufstellen oder einen anderen unterstützen. "Wir müssen erst mal unsere Fraktion wieder voll besetzen. Nachdem Udo Gluthmann sein Mandat niederlegte und Peter Linke als erster Nachrücker ablehnte, wurde inzwischen der nächste angeschrieben", so Gluthmann.

Die Meuselwitzer CDU-Spitze hält sich zur Kandidatenfrage nach wie vor bedeckt. Nach Informationen dieser Zeitung soll Fred Reichel die größten Ambitionen haben, Nachfolger von Golder zu werden.

Machten als mögliche Kandidaten für die UWW bisher zwei Namen die Runden, nämlich die von der CDU-Fraktion zur UWG/SPD gewechselte Antje Ulich und Fraktionschef Klaus-Peter Liefländer, ist nun nur noch von Liefländer die Rede. Ulich ist gerade dabei, sich beruflich neu zu orientieren.

Udo Pick, der stellvertretende Bürgermeister, hat offenbar nach wie vor Ambitionen, sich um den Chefposten im Meuselwitzer Rathaus zu bewerben. Anderslautende Aussagen gibt es nicht.

Marlies Neumann

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