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Altenburg Meuselwitzer Personalnöte werden ärgerlich
Region Altenburg Meuselwitzer Personalnöte werden ärgerlich
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18:54 21.11.2013

Klaus Mäder und Valerij Müller gewannen kampflos. Sicherlich hat es seine Gründe, wenn eine Mannschaft von fünf Spielern nur drei davon zum Einsatz bringt. Allerdings ist diese Situation sowohl für den Gastgeber als auch den Gegner nicht zufriedenstellend. Damit ist die Altenburger Mannschaft mit sechs Punkten neuer Spitzenreiter.

Auch der SC Altenburg III konnte die dritte Mannschaft des ESV Gera mit 3:2 besiegen. In der Kreisliga besteht die Reglung, dass die Gastmannschaften an allen Brettern mit den weißen Steinen spielen. Da es Hin- und Rückspiele gibt, ist die Ausgeglichenheit gewahrt. Am ersten Brett war die vereinbarte Punkteteilung von Manfred Pfau von taktischer Natur, um damit den Mannschaftssieg perfekt zu machen. Am zweiten Brett hielt Lukas Clauß gut dagegen und konnte weitgehend alle geschickt aufgebauten Gefahrenelemente seines Gegners im Keime ersticken. Das entstandene Springerendspiel ließ nur ein Remis zu.

Darius Cziesla profitierte von seinem eingeleiteten Angriffsspiel und von Fehlern seines Gegners. Die erzwungene Mattstellung war sehenswert. Auch beim Sieg von Linus Woitke half sein Gegner kräftig mit. Leider hält Philipp Rösler im Spiel seine begonnene Linie nicht durch. Dies brachte ihm eine durchaus vermeidbare Niederlage. Damit ist die Altenburger Nachwuchsmannschaft um seinen Senior Manfred Pfau mit fünf Punkten durchaus überraschend Tabellenzweiter.

Die Personalnöte bei der zweiten Mannschaft des Meuselwitzer SV sind langsam ärgerlich. Auch im Punktekampf bei VFL Gera V standen nur vier Spieler zur Verfügung. Zudem verspielte Dominik Großmann am ersten Brett einen Leichtfigurenvorteil, begab sich völlig in unnötige Fesselungen, die ihm im Endspiel zum Verhängnis wurden. Wahrlich kein Ruhmesblatt! Genervt von den Besetzungsproblemen und dem damit verbundenen Hickhack zeigte auch Mannschaftsleiterin Anke Kohl Nerven, handelte sich einen Qualitätsnachteil ein und gab kurz vor dem drohenden Matt auf.

Doch es gab auch Licht. Ihre hoch veranlagte Tochter Natalie opferte gar einen Turm und ging trotzdem als Siegerin vom Brett. Da das Brett von Andreas Moewes kampflos abgegeben werden musste, blieb es der kurzfristig eingesprungenen Jessica Uhlig vorbehalten, mit einem deutlichen Partiegewinn das Mannschaftsergebnis aufzubessern. Mit vier Punkten bleibt das Team auf dem dritten Tabellenplatz und es ist in dieser Meisterschaft noch alles möglich. Manfred Pfau

Manfred Pfau

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