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Altenburg Meuselwitzer Seckendorff-Gymnasium blickt zum Tag der offenen Tür in die Zukunft
Region Altenburg Meuselwitzer Seckendorff-Gymnasium blickt zum Tag der offenen Tür in die Zukunft
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14:02 25.09.2016
Physiklehrer Ulrich Schmidt zeigt interessierten Grundschülern zum Tag der offenen Tür einen Versuchsaufbau. Quelle: Mario Jahn
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Meuselwitz

Mit offenen Türen begrüßte das Veit-Ludwig-von-Seckendorff Gymnasium Meuselwitz zum ersten Mal an einem Freitagnachmittag am Ende der vergangenen Woche eine Vielzahl an großen und kleinen Besuchern. Interessierte Eltern, angehende und ehemalige Gymnasiasten, Lehrer, Schüler der ungarischen Partnerschule und viele andere besichtigten vor allem das Hauptgebäude. Nach einem kleinen Eröffnungsprogramm starteten Führungen, einige Darbietungen und Experimente, um möglichst viel aus dem schulischen Alltag zu zeigen.

Unter anderem zehn Abiturienten, die vor 60 Jahren ihren Abschluss gemacht haben, ließen sich zu ihrem Klassentreffen von der Schulleiterin und jetzigen Gymnasiasten durch die Räume begleiten und konnten anschließend noch in der Chronik von 1956 stöbern, um in alten Erinnerungen zu schwelgen. „Es hat uns sehr gefallen, dass wir hier in dieser schönen, freundlichen Schule so herzlich aufgenommen wurden“, freute sich zum Beispiel Dieter Schulze.

Besonders ins Auge fielen natürlich einige maskierte Darsteller, die im gesamten Gebäude als Pantomime des Wahlpflichtfaches Darstellen und Gestalten ihre Vorstellung von Kunst und Kultur selbst interpretierten. Denn Kultur spielt in den nächsten drei Jahren am Seckendorff-Gymnasium eine große Rolle. Als eine von 30 Schulen in ganz Thüringen, die den Zuschlag für die Aktion Kulturagenten erhalten haben, werden künftig Projekte und Workshops auf die Lehrer und deren Schützlinge zukommen.

Der schulische Alltag ist und bleibt vielfältig. Genau diese Einstellung vertritt auch die Schulleiterin Jutta Maria Steinert und hofft, dass es noch lange so bleibt. Ihr Ausblick fällt positiv aus: „Ich habe keine Bedenken, dass es in den nächsten Jahren weniger Schüler an unserer Einrichtung werden.“

Auch die Bürgermeisterin der Stadt Lucka, Kathrin Backmann-Eichhorn, war zu Besuch. „Meuselwitz ein wichtiger schulischer Standort in unserer Region. Deshalb ist es nötig, diesen zu erhalten und zu fördern. Denn der Anfahrtsweg vieler Kinder mit dem Bus aus dem Gebiet in eine Altenburger Schule wäre zeitlich und vom Aufwand her sehr hoch sowie nervenaufreibend“, sagte die Bürgermeisterin der OVZ.

Ein nächstes großes Anliegen des Gymnasiums wird sein, das in die Jahre gekommene Mehrzweckgebäude, in dem sich Spiel-, Aufenthalts- und Speiseräume befinden, auf Vordermann zu bringen. Vor allem das Stromnetz im oberen Geschoss muss erneuert werden. Wann genau Renovierungs- oder Baumaßnahmen in Angriff genommen werden sollen, steht noch nicht fest.

Warum in diesem Jahr zum ersten Mal gerade ein Freitagnachmittag ausgesucht wurde, die Türen zu öffnen, erklärt Roswita Jungowitz: „Wir haben uns dieses Jahr gedacht, probieren wir einfach mal aus, potenzielle Besucher nach dem Feierabend an einem Wochentag einzuladen, die vielleicht am Samstagmorgen etwas anderes vorhaben.“ Ob das Konzept im nächsten Jahr fortgesetzt wird, ist noch nicht sicher. Fest steht, dass die Bilanz der Lehrer und der Schulleitung für dieses Mal positiv ausfällt.

Von Eva Anna-Lena Zorn

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