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Altenburg Meuselwitzer Seniorenzentrum darf wachsen
Region Altenburg Meuselwitzer Seniorenzentrum darf wachsen
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14:49 26.11.2015
Durch die geplante Erweiterung soll die Zukunft des Meuselwitzer Seniorenzentrums gesichert werden. (Archivfoto)den.   Quelle: Mario Jahn
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Meuselwitz

 Das Seniorenzentrum in Meuselwitz kann erweitert werden. Der Stadtrat hat am Mittwochabend den Plänen zugestimmt. Weil die Stadt Meuselwitz und der Landkreis Altenburger Land je zur Hälfte die Anteile an der Einrichtung halten, muss auch der Kreistag einen gleichlautenden Beschluss fassen. Das soll in der kommenden Woche passieren. Damit wäre auch die letzte Hürde genommen.

Bereits vor zwei Jahren entschieden sich die beiden Gremien dafür, einen Anbau an das vorhandene Gebäude zu errichten. Ein Machbarkeitsstudie hatten die freie Fläche neben dem Haus als geeignet eingestuft. Mit den geplanten 28 Einzelzimmern soll die Zukunft der Pflegeeinrichtung gesichert werden. Derzeit verfügt das Haus über 62 Plätze, vorwiegend in Zweibettzimmer. Durch die Kapazitätserweiterung auf der einen und das größere Angebot an Einzelzimmer auf der anderen Seite soll die Attraktivität der Einrichtung erhöht werden.

Laut Machbarkeitsstudie, die den jetzigen Bauplatz betrachtet, liegen die Kosten für den Neubau bei 2,8 Millionen Euro. „Darin sind nur die reinen Baukosten enthalten. In der Studie ist vermerkt, dass verschiedene andere Kosten noch nicht aufgeführt sind“, betonte Kathrin Pliquett-Herfurth, Geschäftsführerin des Seniorenzentrum, auf Nachfrage dieser Zeitung. Sie habe sowohl im Aufsichtsrat als auch in den Ausschüssen des Stadtrates mehrfach erläutert, woraus sich die Mehrkosten zusammensetzen. So wird der Neubau nun direkt an das bestehende Gebäude angegliedert, die vorhandene Feuerwehrzufahrt muss verlegt werden. „Auch die Kosten für die Erschließung der Baufläche, die technischen Anlagen und die Ausstattung des Gebäudes kommen noch oben drauf“, so die Chefin des Pflegeheims.

Während der Planung sei außerdem deutlich geworden, dass sich im vorhandenen Gebäude im Zusammenhang mit dem Neubau verschiedene Investitionen im Bereich der technischen Anlagen sowie der Baukonstruktion erforderlich machen. „So ist unsere Heizungsanlage bereits 22 Jahre alt“, nannte Pliquett-Herfurth nur ein Beispiel.

Gemäß der Beschlüsse von Stadtrat und Kreistag erarbeitete sie ein Finanzierungskonzept. Das sieht vor, 85 Prozent der Kosten – 3,2 Millionen Euro – über Kredite zu finanzieren. Den Rest muss das Seniorenzentrum als Eigenanteil aufbringen. Die Hausbank, die Sparkasse Altenburger Land, hat das Seniorentrum nach eingehender Prüfung der Unterlagen als kreditwürdig eingestuft, heiß es. Kämmerin Heike Schädlich wies auf Nachfrage darauf hin, dass nie davon die Rede gewesen sei, dass die Stadt Meuselwitz eine Bürgschaft für den Kredit übernimmt.

Zum weiteren zeitlichen Ablauf für das Bauvorhaben sagte die Geschäftsführerin: „Den Bauantrag haben wir beim Bauordnungsamt des Landratsamtes eingereicht. Im Frühjahr 2016 soll mit den Arbeiten begonnen werden. Wenn alles planmäßig läuft, könnte der Anbau im zweiten Halbjahr 2018 bezugsfertig sein.“

Von Marlies Neumann

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