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Altenburg Meuselwitzer und Luckaer sammeln Müll und Unrat ein
Region Altenburg Meuselwitzer und Luckaer sammeln Müll und Unrat ein
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05:00 19.04.2016
In Wintersdorf pflanzten die Erstklässler zum Tag der sauberen Landschaft fünf Bäume. Das hat schon lange Tradition. Quelle: Klaus Gellrich
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Meuselwitz

Reichlich spät und bei Regenwetter machten sich die fleißigen Helfer im Norden des Landkreises in diesem Jahr an den Frühjahrsputz in der Landschaft. Dennoch haben sich in Meuselwitz und Lucka rund 500 Leute am Tag der sauberen Landschaft beteiligt. In der Stadt Meuselwitz und den Ortsteilen rückten rund 450 Personen Müll und Unrat zu Leibe.

Allein in Wintersdorf spürten 250 große und kleine Putzteufel Müll und Unrat in der Natur, in Straßengräben und an Wegesrändern auf. Von den rund 14 Kubikmetern Müll, die in Meuselwitz am Ende zusammen kamen, sammelten die Wintersdorfer die Hälfte ein. Von dort war zu vernehmen, dass die Umweltverschmutzung spürbar nachgelassen habe. Allerdings gebe es nach wie vor Unbelehrbare, die ihren Müll achtlos in die Natur werfen. Als besonderer Fund war ein totes Wildschwein gemeldet worden, das an der Landesstraße in Richtung Lehma im Straßengraben entdeckt wurde. Der Jagdpächter wurde sofort davon informiert.

Neben den zwei Containern Müll, die die fleißigen Helfer zusammentrugen, fanden sie außerdem 44 achtlos weggeworfene Altreifen unterschiedlicher Größe. Aus dem Meuselwitzer Rathaus war zu erfahren, dass diese unter anderem in Altpoderschau, Am Lehrbetrieb und am Heukendorfer Weg gelegen hatten.

Am Hainbergsee waren auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Helfer im Strandbereich aktiv, um an der Badewanne der Meuselwitzer alles für die neue Badesaison vorzubereiten.

Die Erstklässler haben in Wintersdorf wie jedes Jahr zum Frühjahrsputz kleine Bäume gepflanzt. Diesmal waren es fünf Gehölze, die ihren Platz auf der Streuobstwiese am Wasserturm fanden.

Rund 50 Luckaer trotzten dem Regen und rückten zum Beispiel am Bauhof, am Stadion oder am Prößdorfer See den Hinterlassenschaften von Umweltsündern zu Leibe. „Vom pensionierten Lehrer bis hin zum Knirps aus der Jugendfeuerwehr: Alle wollten sie ihre Stadt sauber machen“, teilte die Stadtverwaltung mit. Trotz intensiver Suche sei wenig Müll gefunden worden. „Die fleißigen Helfer haben gerade einmal zehn blaue Müllsäcke mit leeren Flaschen, Plastikabfällen und anderem Unrat gefüllt“, heißt es weiter. Das seien die Früchte der guten, ganzjährigen Arbeit des städtischen Bauhofes.

Nach getaner Arbeiten gab es für die Putzteufel in Lucka und Wintersdorf zur Stärkung eine Bratwurst und einen Durstlöscher.

Von Marlies Neumann

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