Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Minions und Autos – das sind die Zuckertüten- und Ranzentrends im Altenburger Land
Region Altenburg Minions und Autos – das sind die Zuckertüten- und Ranzentrends im Altenburger Land
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:00 30.07.2016
Den passenden Ranzen zu finden, ist bei der großen Auswahl gar nicht so einfach. Katrin Ullmann von „Leder Harbig“ und ihre Mitarbeiter beraten bei der Suche. Quelle: Mario Jahn
Anzeige
Altenburg

In wenigen Tagen starten die ABC-Schützen im Altenburger Land in den Schulalltag. Was bei der Einschulung auf keinen Fall fehlen darf, ist die Zuckertüte. Seit Jahren eine liebgewonnene Tradition in ganz Deutschland. Die ersten wurden 1817 in Jena an die Erstklässler verschenkt, damals gefüllt mit Bonbons und anderen Leckereien. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert.

„In die Schultüten kommen Schokolade, Bonbons, Lollis und Kaugummis“, sagt Annett Petrus, Filialleiterin bei Viba in Altenburg. Sie hat für die Kunden bereits fertig gepackte Schultüten im Angebot. Ebenso wie ungefüllte stehen mit den unterschiedlichsten Motiven zur Auswahl. „Bei den Jungs sind Piraten, Sportler und Autos sehr beliebt. Bei Mädchen natürlich Prinzessinenbilder oder Tiere.“ Gefragt sind bei den Kleinen auch bekannte Figuren aus dem Kino, wie die gelben Minions, Cars oder die Eiskönigin. „Die fertig gepackten Zuckertüten haben wir in einer Größe von 15 und 35 Zentimetern, leere messen zwischen 50 und 90 Zentimetern.“ Ob die Größe der Schultüte auch zur Körpergröße des Kindes passt, darauf achten die Eltern beim Kauf eher weniger, so der Eindruck von Petrus.

Um den Kleinen an ihrem ersten Schultag eine besonders große Freude zu machen, greifen die Eltern und Verwandten gerne zu großen Schultüten, das erlebt auch Heike Bicking von der Chocolaterie in Altenburg. „Wir haben inzwischen Schultüten mit verstärkter Spitze im Angebot. Wenn die Kinder sie auf den Boden stellen, kann die Spitze nicht mehr abknicken.“ In ihrem Laden in der Baderei findet man neben leeren und kleinen gefüllten Zuckertüten allerhand Leckereien passend zum Schulanfang. Schokoladenreliefs mit ABC-Schützen-Schriftzug, Ampelmännchen oder Stifte aus Schokolade warten darauf, in die Zuckertüten zu wandern. „Der große Ansturm beginnt jetzt, erfahrungsgemäß etwa zwei Wochen vor der Einschulung“, weiß Bicking. In die Zuckertüten kommen Süßigkeiten aller Art. Auf die Spitze setzen die Eltern gerne kleine Geschenke, wie Schulutensilien oder Spielzeug. „Beliebte Aufdrucke sind bei den Jungen Polizei und Ritter, bei den Mädchen die Prinzessin“, weiß die Geschäftsfrau.

Neben der richtigen Zuckertüte ist natürlich auch der optimale Ranzen ein Muss zum Schulbeginn. Beraten werden die Eltern beispielsweise bei „Leder Harbig“ in Altenburg. „Wir sind speziell geschult und helfen bei der Auswahl des richtigen Ranzens“, sagt Katrin Ullmann, Inhaberin des Geschäftes – passend gleich neben der Chocolaterie gelegen. Denn es kommt nicht nur auf die Optik, sondern vor allem auf die richtige Passform an. „Die Kleinen schleppen viel Gewicht in ihrem Ranzen herum, da ist es wichtig, dass dieser richtig sitzt“, betont Ullmann.

Der Trend geht weg vom klassischen Tornister hin zu Rucksäcken mit verstellbaren Trägern und Rückenteilen. Los geht der Schulranzenverkauf meist schon im Januar. „Manche Kunden warten etwas länger, um ein Schnäppchen zu finden, etwa ein Vorjahresmodell, die sind meistens günstiger.“ Gern gekauft werden Komplett-Sets, zum Beispiel mit Ranzen, Turnbeutel oder Stiftemappe. „Die Kleinen wissen meistens genau, was sie wollen. Die Mädchen nehmen gerne Pferde-, Herzen- oder Prinzessinnenmotive. Bei den Jungen stehen Fußball, Polizei oder Trecker hoch im Kurs“, so Ullmann.

Von Tatjana Kulpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das Altenburger Land ist im Kreisranking „Prognos Zukunftsatlas 2016“ von 402 Regionen auf Platz 391 gelandet. Ein weiter so sei nun nicht mehr möglich, schrieb daraufhin der Altenburger FDP-Stadtrat Detlef Zschiegner in einem Brief an die Landrätin, der er eine Mitschuld an der Entwicklung gibt. Michaele Sojka (Linke) wies dies zurück.

29.07.2016

Trotz verspäteten Haushaltsbeschlusses konnte das Landratsamt noch Modernisierungsarbeiten an fünf Schulen in die Wege leiten, wofür insgesamt 325 000 Euro veranschlagt sind. Auch die Stadt Altenburg investiert während der Sommerferien in zwei Bildungsstätten und gibt dort 50 000 Euro aus.

29.07.2016

Eva und Gerhard Schrade aus Altenburg gehen seit über einem halben Jahrhundert gemeinsam durchs Leben. Das Ehepaar feierte am Donnerstag seine Eiserne Hochzeit. Die große Familienparty steht am Wochenende an.

28.07.2016
Anzeige