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Altenburg Ministerin besucht Gesundheitseinrichtung
Region Altenburg Ministerin besucht Gesundheitseinrichtung
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17:32 26.10.2018
Im Rheumazentrum Kupka in der Poliklinik Altenburg informiert sich Gesundheitsministerin Heike Werner bei den Medizinern Christian Kupka (links) und Thomas Kupka über modernste Behandlungsmethoden. Quelle: Mario Jahn
Altenburg

Am Freitagnachmittag stattete Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Die Linke) der auf Rheumatologie spezialisierten Praxis „Kupka & Kollegen“ einen Besuch in der Johann-Sebastian-Bach-Straße ab. Anlass für die Visite war, dass bereits seit längerer Zeit Kontakt zwischen der Ministerin und dem Mediziner Thomas Kupka bestand. Man hatte sich mehrfach über die Probleme und Schwierigkeiten von Rheumatologen in Thüringen ausgetauscht. „Darum wollte ich mir vor Ort ein Bild machen“, sagte Werner bei dem Besuch.

Die Mediziner und die Ministerin tauschten sich über moderne Behandlungsmethoden, wie zum Beispiel die Videosprechstunde, aus. Weil in der Altenburger Praxis 30 Prozent aller Thüringer Rheumapatienten behandelt werden, haben diese teilweise Anfahrtswege von über einer Stunde. Von daher war es den Rheumatologen wichtig, eine Möglichkeit zu finden, einzelne Termine auch ohne lange Fahrt zu bewältigen. Per Videochat können sich die Patienten mit dem Arzt über ihren Gesundheitszustand austauschen. „Das hat natürlich seine Grenzen, wird von den Patienten aber gut angenommen“, erzählt Thomas Kupka.

Ministerin Werner geht davon aus, dass die Zahl an Rheumapatienten bei einer alternden Thüringer Bevölkerung in den kommenden Jahren steigen wird. „Gerade für den ländlichen Bereich sind die hier praktizierten Methoden äußerst interessant“, sagte sie.

Von Pia Siemer

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