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Altenburg Ministerin schaut sich Kegelbahn in Ehrenberg an
Region Altenburg Ministerin schaut sich Kegelbahn in Ehrenberg an
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13:23 31.05.2016
Freuten sich über das Kommen von Finanzministerin Heike Taubert (r.): der Vorsitzende des SV Ehrenberg Knut Wesser (l.) und Vereinssprecher Wilfried Präger. Quelle: Verein
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Ehrenberg

Zum traditionellen Freundschaftsturnier des SV Blau-Gelb Ehrenberg in der Kegelsportstätte „Zur Schweiz“ gab es am Sonnabend hohen Besuch. Thüringens Finanzministerin Heike Taubert (SPD) war auf Einladung des Vereins gekommen und eröffnete das Turnier. Sichtlich beeindruckt zeigte sie sich vom hervorragenden Zustand der Kegelbahn, für deren Erneuerung ihr Ministerium 3800 Euro aus Lottomitteln beigesteuert hatte. Taubert betonte, das diese Mittel, gepaart mit der Eigeninitiative der Vereine zur Modernisierung ihrer Sportstätte, gut investiertes Geld seien. Als Sprecher der Nutzergemeinschaft „Zur Schweiz“, die aus dem SV Blau Gelb Ehrenberg, dem TKV Altenburg und Post Altenburg besteht, dankte Wilfried Präger der Ministerin für die Unterstützung zur Sanierung der Kegelanlage.

Mit dem Lottogeld, dem Sponsoring durch den Energieversorger Ewa, Eigenmitteln der drei Vereine und vor allem dem großen Engagement der Sportler konnte dieses Schmuckstück entstehen. Laut Präger wurde in zwei Etappen gebaut, denn die Halle war zunächst trocken zu legen. Danach wurden die Innenwände mit Akustikpaneelen versehen, die Kegelaufstellanlage repariert und die computergestützte Umrüstung der Elektronik auf das neue Spielsystem erbracht. Fast alle Arbeiten stemmen die Sportler der Vereine in Eigenleistungen. Alles in allem wurden in die Kegelsportstätte etwa 28 000 Euro investiert, um sie für die Zukunft fit zu machen. Präger bedankte sich für die große Einsatzbereitschaft aller Sportler.

Die Vereine haben mit der Stadt Altenburg, der die Anlage gehört, einen Nutzungsvertrag.

Am Wettkampf nahmen neben dem Gastgeber die Mannschaften aus Langenwolschendorf, Gera, Regis-Breitingen und Wünschendorf teil. Am Ende hatten die Ehrenberger die Nase hauchdünn vorn. Taubert staunte über die klasse Ergebnisse der Kegler und überzeugte sich von der Funktion der sanierten Anlage. Auf der wurden erstmalig nach dem neuen System 120 Wurf über vier Bahnen mit sechs Spielern je Mannschaft durchgeführt. Der Wettbewerb war bis zum letzten Durchgang ein spannender Dreikampf zwischen Gera, Langenwolschendorf und Ehrenberg. Schließlich landeten die Gastgeber mit der letzten Kugel glücklich den Turniersieg (SV Blau Gelb Ehrenberg 2995 Holz, KSV Heinrichsbrücke Gera 2993, SG Langenwolschendorf 2972, ThSV Wünschendorf 2848, SV Regis-Breitingen 2699). Bester Einzel-Kegler war Daniel Kadanik aus Gera mit 530 Punkten. Den zweiten Platz belegte Wilfried Präger vom Gastgeber, der mit 527 Punkten knapp dahinter lag. Auch der Dritte Platz wurde vom SV Blau-Gelb Ehrenberg eingenommen, Jens Ohneberg erzielte ebenfalls 527 Punkte.

Bei Mutzbraten und Bier ging das sportlich faire und freundschaftlich ausgetragene Turnier am Nachmittag in einer fröhlichen Runde zu Ende. Auf eine Wiederholung im Jahr 2017 freut sich der SV Blau-Gelb Ehrenberg.

Von Jürgen Burkhardt

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