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Altenburg Mit Gesang, Tanz und Feuern den Christbäumen Adieu gesagt
Region Altenburg Mit Gesang, Tanz und Feuern den Christbäumen Adieu gesagt
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20:26 12.01.2014

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Allein in Rositz waren es wohl an die 150 Tannenbäumchen, schätzt Benno Moller, Präsident des Karnevalclubs Rositz (KCR). Bereits zum zehnten Mal organisierte der KCR gemeinsam mit dem Heimatverein am Sonnabend das Christbaumverbrennen.

"Es kamen mehr Leute als noch im vergangenen Jahr", so Moller. Genau will er sich zwar nicht festlegen, aber so ungefähr 300 Menschen hätten vorbeigeschaut. "Das ist immer ein Treffpunkt für Jung und Alt, ein Höhepunkt für den Ort." Auch wenn bei Glühwein, Fettbemme und Roster so mancher gern noch ein bisschen länger am Feuer verweilt hätte, machte das Wetter den Organisatoren dieses Mal einen Strich durch die Rechnung: Kurz vor 19 Uhr begann es nämlich zu regnen. "Und da sind die meisten nach Hause gegangen."

Nach dem Wetter musste sich dank neuem Veranstaltungsort in Treben keiner richten: Zum ersten Mal fand das Winterfest am Sonnabend in der Mälzerei statt. "Wir haben das einfach mal ausprobiert. Und es hat sich gezeigt, dass die Location sich für das Winterfest gut eignet", sagt Feuerwehrchef Volker Riedel. Zwar waren die Besucher größtenteils draußen, aber der eine oder andere genoss die Wärme im Inneren. "Mit der Resonanz sind wir zufrieden, auch wenn wir uns abends noch ein paar Leute mehr gewünscht hätten", zieht Riedel ein positives Fazit. Wie immer war in Treben das Christbaumverbrennen nur ein Programmpunkt von vielen, daneben gab es einen Fackelumzug, die Knirpse der Kita "Kleiner Eisvogel" zeigten ein winterliches Programm, und im technischen Museum konnten sich die Besucher die Technik vergangener Zeiten ansehen. Für die Kinder hatten sich die Organisatoren eine besondere Überraschung einfallen lassen: Ein Zauberer entführte in die Welt der Magie. "Das kam sehr gut an", sagt Riedel. Kulinarisch reichte die Spannbreite vom Trebener Flammkuchen bis zum Knüppelkuchen, der über dem Feuer gebacken werden konnte.

Letztgenannter war auch beim Glühweinfest in Göhren am Freitagabend der Renner bei den Kindern. "Aber das Fest ist eine Veranstaltung für Jung und Alt", betont Bürgermeister Roberto Bauer, der mit der Besucherzahl voll zufrieden ist. Etwa 80 Leute kamen zum Lagerfeuer und ins beheizte Festzelt, um sich Linsensuppe und Glühwein schmecken zu lassen und gemütlich zusammenzusitzen. "Das waren nicht nur Gäste aus Göhren, sondern auch aus den Nachbargemeinden", erklärt Bauer, der bereits eine Neuauflage der Veranstaltung verspricht - wie übrigens auch die Organisatoren in Treben und Rositz.

Jenifer Hochhaus

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