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Altenburg Mit Handicap zum Weltcup: Radballer Schoeter geht angeschlagen ins heutige Final-Turnier
Region Altenburg Mit Handicap zum Weltcup: Radballer Schoeter geht angeschlagen ins heutige Final-Turnier
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20:10 07.12.2012
Hoch die Räder: Rico Rademann (l.) und Mike Schroeter (r.) müssen sich heute mit der Weltspitze messen. Quelle: Jürgen Burkhardt
Altenburg/Sangerhausen

Von Monique Pucher

"Die letzten Wochen waren nicht so einfach, aber ich freue mich auf das, was kommt", sagt Mike Schroeter, der heute zum ersten Mal im Finale eines solch großen Turniers steht. Aber er geht mit einem Handicap an den Start. Noch immer schmerzt die Schulter, die er sich bei den Deutschen Meisterschaften im Oktober verletzt hatte. "Ich habe einen Kapselriss und kann erst seit zwei Wochen wieder trainieren. Deshalb muss ich auch beim Turnier eine Bandage tragen", verrät der 28-Jährige, der bei keinem der vier Qualifikationsturniere dabei war.

Die ersten drei absolvierte Rico Rademann mit Ex-Partner Mike Pfaffenberger, das letzte in Sankt Gallen bestritt er wegen Schroeters Verletzung mit Ersatzmann Patrick Hecht. "Natürlich bin ich aufgeregt vor dem Finale und ich hoffe, dass ich fit genug bin", meint Mike Schroeter vor dem Hintergrund des fünfwöchigen Trainingsausfalls.

Auch sein Partner Rico Rademann geht bei seiner dritten Finalteilnahme optimistisch an das Turnier heran. "Ich denke, wenn wir das Halbfinale erreichen, können wir schon sehr zufrieden sein."

Halbfinale würde bedeuten, dass die Blau-Gelben mindestens Zweiter in ihrer Vorrundengruppe werden. Doch das dürfte angesichts der Aufstellung gar nicht so einfach werden. "Wir müssen gegen den aktuellen Weltmeister aus Altdorf antreten, auch Gärtringen und die dritte Mannschaft aus Höchst sind als stark einzuschätzen", meint Trainer Dieter Rademann. Einziger Außenseiter in dieser Gruppe ist das japanische Team aus Osaka.

Auch in der zweiten Gruppe ist alles vertreten, was im Radball Rang und Namen hat. Zwei weitere Mannschaften aus Höchst, unter anderem die österreichischen Meister Dietmar Schneider und Patrick Schnetzer, sind dabei sowie Obernfeld, Winterthur und die Lokalmatadore Steve und Mike Pfaffenberger. "Wir können frühestens nach der Vorrunde auf ihn treffen, aber großen Wert darauf lege ich nicht", meint Trainer Rademann mit Blick auf das mögliche Duell mit seinem ehemaligen Schützling.

Auch Sohn Rico sieht dem gelassen entgegen. "Wir setzen uns nicht unter Druck, wichtig ist, dass wir bis zum Ende spielen können und dass Mikes Schulter durchhält", so der zweifache Deutsche Meister. Andernfalls steht Schroeters ehemaliger Partner Felix Dollmanski als Ersatzspieler beim Turnier der zehn weltbesten Mannschaften in den Startlöchern.

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