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Mit Herzblut bei der Sache

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Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag hat diese Woche wieder 75 Thüringer aus dem Freistaat für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Verdienste für das Gemeinwohl ausgezeichnet.

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Wolfgang Erler, Berndt Apel, Hannelore Schmidt und Erhard Roth (v.l.) im Erfurter Kaisersaal, wo sie ihre Auszeichnung von der CDU-Fraktion erhalten.

Quelle: CDU-Fraktion

Unter ihnen waren im Erfurter Kaisersaal mit Hannelore Schmidt, Berndt Apel, Wolfgang Erler und Erhard Roth auch vier Bürger aus dem Altenburger Land. Die beiden CDU-Langtagsabgeordneten der Region, Fritz Schröter und Christian Gumprecht, hatten jeweils zwei von ihnen für die Auszeichnung vorgeschlagen.

 

Berndt Apel aus Podelwitz dürfte vielen bekannt sein. Er ist nicht nur Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Altenburger Land und Schatzmeister im Verein Altenburger Bauernhöfe, sondern auch sehr aktiv in der Arbeitsgruppe Leader plus und im Verein zur Förderung und Entwicklung des Altenburger Landes. Wie in einer Presseinformation der CDU mitgeteilt wird, liege ihm besonders viel an der Entwicklung des ländlichen Raums. So sei es sein Verdienst, dass die Bockwindmühle in Hartha jetzt wieder den Wind einfängt und mehrere Vierseithöfe im neuen Glanz dastehen.

 

Mit dem Verein Altenburger Bauernhöfe ist Berndt Apel auf vielen Festen im Landkreis vertreten, wobei das Mühlenbrot bekanntlich der Renner unter den Besuchern ist. Zu seinem Ehrenamt gehören ebenso die Mitgliedschaft im Verwaltungsrat der Arbeitsagentur Altenburg und seine Tätigkeit im Nobitzer Gemeinderat.

 

Ebenfalls in einem Gemeinderat ist Wolfgang Erler seit vielen Jahren aktiv - und zwar in Ponitz. Hier fungiert er auch als zweiter Stellvertreter des Bürgermeisters. Er fühle sich seiner Gemeinde Ponitz heimatlich verbunden, begründete die CDU die Auszeichnung. Dies zeige sich auch in seiner Tätigkeit im Heimatverein. Wolfgang Erler ist als Trachtenträger für den Altenburger Malcher bekannt, was sich von dem damals häufigsten Namen für Altenburger Bauern, Melchior, ableitet. Er investiere viel Zeit in die Vereinsförderung und sei bemüht, vor allem auch die Jugend für die Mitarbeite in Vereinen zu begeistern.

 

Besonders am Herzen liegt dem Ponitzer aber die Erhaltung des Ponitzer Schlosses. Deshalb übernahm er eine Patenschaft für eine Treppenstufe. Zudem kann sich die Freiwillige Feuerwehr Ponitz/Grünberg seit 50 Jahren auf den Mann verlassen.

 

Erhard Roth engagiert sich ebenfalls seit vielen Jahren für die Menschen im Altenburger Land. Er war Gründungsmitglied der Sudetendeutschen Landsmannschaften in den damaligen Landkreisen Altenburg und Schmölln. Seit der friedlichen Revolution organisiert der Altenburger für die Mitglieder Busfahrten in die frühere Heimat, die mit großer Freunde angenommen werden, aber auch immer viel Arbeit bedeuten.

 

Er wurde auch deshalb vorgeschlagen, weil seine Sozialarbeit bei der Betreuung der älteren Mitglieder in Pflegeheimen beispielhaft ist. Besonders am Herzen liegt ihm dabei immer die Organisation des Muttertages. Auch bei der Planung der jährlichen Kaiserkirmes ist Erhard Roth aktiv tätig.

 

Ebenso aktiv ist Hannelore Schmidt aus Altenburg. Sie gründete 1990 gemeinsam mit 26 Handwerkerfrauen den Arbeitskreis Unternehmerfrauen im Handwerk Altenburg. Hier werden den Frauen bis heute Tipps in Buchführung, Steuerrecht, Kalkulation und weiteren wichtigen Themen zur Unternehmensführung gegeben. So werden die Frauen für ihre Arbeit in einem Handwerkerunternehmen qualifiziert. Dies habe vor allem nach der Wende zur Stärkung der damals noch jungen Handwerksbetriebe beigetragen, als vieles noch anders gehandhabt wurde als in der ehemaligen DDR, heißt es in der Presseinformation.

 

14 Jahre lang leitete Hannelore Schmidt den Altenburger Arbeitskreis und war auch im Vorstand des Bundesvorstandes. Sie sorgte dafür, dass die Besonderheiten der Handwerkerfrauen im ostdeutschen Handwerk auch deutschlandweit gehört wurden. Heute ist Hannelore Schmidt Ehrenvorsitzende in dem Arbeitskreis.

Jenifer Hochhaus

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