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Mitteldeutsche Tischtennis-Meisterschaft lockt Hochkaräter in die Skatstadt - Altenburger nur Außenseiter

Mitteldeutsche Tischtennis-Meisterschaft lockt Hochkaräter in die Skatstadt - Altenburger nur Außenseiter

Nächstes Wochenende trifft sich die Tischtennis-Elite Sachsens, Thüringens und Sachsen-Anhalts, um die Mitteldeutschen Meister 2014 zu ermitteln.

Altenburg.

Bei der vom SV Aufbau Altenburg und dem TSV Nobitz organisierten Veranstaltung über zwei Tage im Goldenen Pflug werden bei den Frauen und Männern im Einzel und Doppel sowie im Mixed neue Titelträger gesucht. Als Belohnung für die Sieger in den Einzeln wartet die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft Anfang März in Wetzlar. Allerdings haben die Geschwister Schädlich als einzige Starter aus der Skatstadt dabei nur Außenseiterchancen.

 

Wenn am 8. Februar um 13 Uhr die ersten Ballwechsel beginnen, sind die Spieler aus den Vereinen des Altenburger Landes nur Zuschauer. Einzig Philip und Sophie Schädlich werden die Fahnen für die Skatstadt hochhalten. Ursprünglich lernten beide bei Lok Altenburg das Tischtennisspielen, zog es sie über Zeulenroda nun zum Thüringer Vorzeigeverein SV Schott Jena. Dort in der Oberliga beziehungsweise Regionalliga agierend, gehören die zwei allerdings nicht zum Favoritenkreis im Turnier. Bei den letztjährigen Titelkämpfen im sächsischen Wilsdruff unterlag Sophie im Viertelfinale der Leipziger Bundesligaspielerin Linda Renner. Philip scheiterte bei seiner letzten Teilnahme 2012 ebenfalls im Viertelfinale am späteren Finalisten Gerbig (Penig, jetzt Landsberg).

 

Großer Favorit im 16er-Feld der Männer ist Lars Hielscher. Der für den Bundesligisten Post SV Mühlhausen aufschlagende 34-jährige Ex-Nationalspieler rangiert in der aktuellen deutschen Rangliste auf Position elf und in der Weltrangliste auf Position 168. Zu seiner Titelsammlung gehören unter anderem vier Deutsche Meistertitel im Herren-Doppel, der Vize-EM-Titel mit der Mannschaft und EM-Bronze im Doppel 2002. Zum weiteren Favoritenkreis zählt neben den Regionalligaspielern des TTC Holzhausen (Jens Kurkowski, Philipp Hoffmann) zweifelsohne auch Erik Schreyer (Post SV Mühlhausen). Schreyer, der Sieger der letzten beiden Jahre, stieg mit seinem Verein in der vergangenen Saison in die Deutsche Tischtennis-Liga auf. Momentan führt der Kapitän der Post-Reserve die Regionalliga-Tabelle souverän an und möchte mit ihr in die zur nächsten Saison neu ins Leben gerufene 3. Bundesliga aufsteigen.

 

Bei den Frauen kristallisiert sich nach den Absagen der Leipziger Bundesligaspielerinnen Linda Renner, Anna-Marie Helbig und Anna Krieghoff mit Huong Do Thi die Favoritin heraus. Während Renner als Trainerin für den Verband Sachsen-Anhalts am Seitenrand steht, ist ihre Mannschaftskameradin aus der 1. Bundesliga Helbig bereits für die DM vorqualifiziert und daher nicht startberechtigt. Krieghoff (Rapid Chemnitz), die frisch gebackene Landesmeisterin und amtierende Top-12-Siegerin Sachsens, lässt das Turnier ebenso aus wie bereits alle Punktspiele in der 2. Bundesliga.

 

Do Thi, die ebenfalls in der 1. Bundesliga für die Leutzscher Füchse aufschlägt, ist amtierende Mitteldeutsche Meisterin. Sie gewann das Turnier vergangenes Jahr in Wilsdruff. Gegen die Titelverteidigung hat vor allem die junge Sophie Schädlich etwas. Die Schülerin will ihren Heimvorteil nutzen und sich ihren vielen Fans so gut wie möglich verkaufen. Als Spitzenspielerin im Jenaer Regionalligateam präsentiert sie sich zurzeit in exzellenter Verfassung. Zuletzt wurde sie nicht nur Vize- Landesmeisterin, sondern landete auch beim Top-12-Turnier in Thüringen auf Rang zwei.

 

Übertroffen wurde sie bei beiden Turnieren nur noch von Annika Fischer. Die Schwarzaerin, die in der 2. Bundesliga aktiv ist, drückt seit Jahren dem Tischtennissport im Freistaat ihren Stempel auf. Fischer kennt das Gefühl, in Altenburg ganz oben auf dem Podest zu stehen. Denn bereits im vergangenen Jahr konnte sie sich den Landesmeistertitel im Goldenen Pflug erspielen.

 

Ob sich die Favoriten durchsetzen oder aber ein Außenseiter überraschen kann, wird sich am kommenden Samstag ab 13 Uhr und Sonntag ab 9 Uhr zeigen, wenn es heißt: Aufschlag zählt. An beiden Tagen ist der Eintritt kostenlos und für Unterhaltung neben den Spielen gesorgt.

Dominik Meisel

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