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Mitteldeutscher Fecht-Nachwuchs misst sich bei Wenzelpokal

Mitteldeutscher Fecht-Nachwuchs misst sich bei Wenzelpokal

Das Nachwuchsturnier der Fechter um die Wenzelpokale hat am Wochenende seine 20. Auflage erlebt. Mit 150 Startern beim Schülerwettbewerb sowie 85 beim B-Jugend-Wettkampf konnten die Macher von Einheit Altenburg sehr gute Starterfelder vorweisen.

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Die Altenburgerin Marie-Luise Enghardt (l.) gewinnt zwar das Duell gegen Anne-Sophie Kohl und das Turnier ihrer Altersklasse, der Wenzelpokal bleibt ihr aber verwehrt.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Von Jörg Wolf

Abteilungsleiter Ingolf Katzsch wirkte auch angesichts der Resultate seiner 13 Schützlinge zufrieden. "Einmal Gold durch Marie-Luise Enghardt und Bronze durch Cornelius Krebs sind sehr ordentlich", konstatierte er.

Wenngleich vor allem für die 14-jährige Marie-Luise mehr als der überragende Altersklassensieg drin gewesen wäre. Denn im großen Finale um die Wenzelpokale musste sie sich gegen die ein Jahr jüngere Johanna Völker vom FC Berlin mit 9:10 beugen, die bei den bis 13-Jährigen die Nase vorn hatte. "Marie-Luise hätte Wenzelpokalgeschichte schreiben können, wenn sie die im Vorjahr erstmals gewonnene Trophäe verteidigt hätte", meinte Katzsch und zeigte Verständnis für die Enttäuschung seines Schützlings. Denn die 14-Jährige wäre die erste in der 20-jährigen Turniergeschichte gewesen, der diese Verteidigung geglückt wäre.

Ingolf Katzsch, neben Lutz Gebert, Lothar Pienky und Lutz Bartos einer der Väter dieses Turniers, hatte seine eigene Enttäuschung aber rasch abgehakt: "Wir haben zwei schöne Tage erlebt und wurden für die Organisation gelobt. Was aber auch Verdienst unserer vielen weiteren Helfer inklusive Ehefrauen ist."

1992 wurde der Wenzelpokal geboren - aus einem Missstand heraus. "In Thüringen fanden die wichtigen Ranglistenturniere ausschließlich in Jena statt. Und der Verband war auf der Suche nach anderen Vereinen, die einen solchen Wettbewerb ausrichten könnten", erinnert sich Katzsch. Einheit Altenburg sagte zu. Der Name Wenzelpokal in Anlehnung an die Skatheimat Altenburg habe schnell festgestanden. Und die Premiere in der heutigen Walter-Pesek-Halle sei mit 48 Startern hoffnungsvoll verlaufen. Darauf könne man aufbauen, dachte sich damals wohl mancher.

1993 folgte dann aber die Ernüchterung: Einzig der TuS Jena meldete Starter zur zweiten Auflage an. "Das Turnier haben wir dann mangels Beteiligung abgeblasen. Ans Aufgeben hat jedoch niemand gedacht", so Katzsch, der auch Vizepräsident des Thüringer Fechtverbandes ist. "Wir haben beim Verband auf die Bedeutung dieser Ranglistenturniere hingewiesen. 1994 hatten wir schon wieder 60 Starter."

In der Folge wuchs das Starterfeld bis zur Rekordmarke von 184 im Jahr 1999. Doch ein stetiges Wachstum gab es nicht. Ein Bruch kam ausgerechnet im Jahr 2005 zur 13. Auflage des Wenzelpokals, der erstmals im neuen Goldenen Pflug stattfand. "Da ging es vor allem krankheitsbedingt herunter auf 90 Starter", erklärte Katzsch. "Aber das war marginal. Denn danach ging es wieder aufwärts."

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