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Altenburg Mitteldeutsches Wissensforum in Altenburg: Top-Redner geben Motivationsschub
Region Altenburg Mitteldeutsches Wissensforum in Altenburg: Top-Redner geben Motivationsschub
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17:32 20.05.2016
2. Mitteldeutsches Wissensforum im Goldenen Pflug in Altenburg. Quelle: Jens Paul Taubert
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Altenburg

Gut gelaunt starteten die Teilnehmer in das 2. Mitteldeutsche Wissensforum im Goldenen Pflug in Altenburg. Das lag nicht nur an der unterhaltsamen Einführung von Moderator Mario Schmidt, der Altenburg als einen der „interessantesten Veranstaltungsorte Deutschlands“ ankündigte, sondern auch auf die Aussicht auf Vorträge von sieben führenden Management- und Persönlichkeits-Experten. Rund 300 Gäste fanden den Weg in die Mehrzweckhalle in der Skatstadt. Organisiert wurde das Event von der renommierten Referentenagentur Speakers Excellence. Die sieben Top-Redner hielten Vorträge zu den Themen Marketing, Vertrieb, Gesundheit, Kommunikation, Wirkung, Motivation und gelebte Servicekultur.

Auf den ersten Blick mutete dies etwas trocken an, doch schon der erste Redner, Frieder Gamm, bewies mit seinem Beitrag „Verhandlungen gewinnt man im Kopf“ das Gegenteil. Anhand des Jahrhundertboxkampfes von 1974, Muhammad Ali gegen George Foreman, schilderte er auf unterhaltsame Weise, wie wichtig es ist, die richtige Strategie zu entwickeln und seinen Gegenüber so gut zu kennen, dass man ihn überraschen kann. Das galt damals für Ali, der im Vorfeld jedem seine Strategie erzählte, um dann beim entscheidenden Kampf doch völlig anders zu handeln: Georg Foreman ging damals in der fünften Runde auf die Bretter, und Ali gewann den Weltmeistertitel. Das gilt auch im beruflichen Alltag: Wer seinen Verhandlungspartner kennt, der kann die richtige Strategie anwenden, um ihn zu überzeugen.

Als zweiter Redner betrat Dominik Neidhart die Bühne und präsentierte seinen Beitrag „Go hard or go home – Fünf Schritte vom Herausforderer zum Sieger“. Nachdem der gebürtige Schweizer das Publikum erst mit seinem Einstieg auf Schweizerdeutsch verwirrte, bevor er in das Hochdeutsche wechselte, berichtete er von seiner Teilnahme am berüchtigten Americas Cup, der traditionsreichsten Segelregatta der Welt. Neidhart war bei der 31. Auflage des Rennens, 2003, mit dem Team Alinghi erfolgreich gegen die Titelverteidiger aus Neuseeland angetreten. Er besetzte damals die Position des Grinders: Blitzschnell musste er durch Kurbeln das Segel richtig ausrichten.

Ohne klare Kommunikation, Disziplin und Stärke unmöglich. Gespickt mit packenden Kurzfilmen von der Regatta erklärte er so fast nebenbei die Wichtigkeit eines gut funktionierenden Teams. „Niemand darf denken: Ist doch egal, was ich hier mache, es sieht doch eh keiner, was ich hier mache“, sagte er während seines Vortrages. „Jeder muss wissen, wie seine Aufgabe im Kontext des Teams zu betrachten ist, welchen Mehrwert das Team davon hat.“ Das Vertrauen auf die Kollegen und deren Fähigkeiten seien der Schlüssel zum Erfolg. Außerdem müsse man sich Ziele setzten, an denen man jeden Tag arbeiten könne, so der Berufssegler. „Erfolgreiche Teams sind Teams mit guter Kommunikation, Koordination, Kooperation und einem guten Krisenmanagement“, fasste er seine Ausführungen zusammen.

Kerstin Hardt sprach in ihrem Beitrag „Leben Sie – aber richtig!“ zum Thema Gesundheit und Fitness, Sabine Hübner über Servicekultur. Klaus J. Fink teilte seine Erfahrungen als Spitzenverkäufer mit. Schließlich folgten Kabarettist Otmar Kastner, der selber lange im leitenden Management tätig war, und Dr. Marco Freiherr von Münchhausen mit einem Beitrag zur Selbstmotivation.

Von Tatjana Kulpa

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