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Altenburg Modisches Stelldichein mit Birgit Schrowange
Region Altenburg Modisches Stelldichein mit Birgit Schrowange
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18:53 06.11.2014
Zur Freude ihrer Fans plaudert Birgit Schrowange gestern eine halbe Stunde im Modehaus Adler über ihre Vorlieben und Modesünden. Fotos. Mario Jahn Quelle: Mario Jahn

Bereits eineinhalb Stunden vor dem Termin tummelten sich die ersten Fans und Neugierigen bei Sekt oder Orangensaft auf der Suche nach dem besten Platz. Kurz bevor die RTL-Frau dann die Bühne betrat, waren einige Hundert ganz gespannt, ob die Entertainerin genau wie im Fernsehen aussehen würde.

Und offenbarten sich Makel? "Nein, sie sah ganz toll aus. Ihr ganzes Auftreten ist einfach klasse. Sie ist ein Mensch wie du und ich", war Ines Rüger aus Altenburg nach dem kurzen Stelldichein vollauf begeistert. Sie ist ein Fan der ersten Stunde und wollte das Werbegesicht unbedingt einmal live sehen. "Und sie hat sich ganz ungezwungen präsentiert und auch mal einen Scherz gemacht."

Tatsächlich plauderte Schrowange eine gute halbe Stunde locker über ihre Vorliebe für Hosen mit Gummizug und beschrieb ihren Modegeschmack als sportlich-elegant. Sie verriet, dass sie ihre Haare regelmäßig färbt, obwohl sie lieber ein natürliches Weiß tragen würde, und gab offen einige Modesünden zu: "Ich habe öfter Sachen gekauft, bei denen ich dachte: Da hungere ich mich rein." Jetzt sei das aber anders - nicht jeder müsse in eine 38 passen. Die 56-Jährige flirtete als Single mit dem elf Jahre jüngeren Mario Höppner von der Modekette, las Ausschnitte aus ihrem Buch und hörte sich gemeinsam mit den Besuchern einen Song aus ihrem Gesangsdebüt an. "Ich werde nie eine Edith Piaf, aber singen macht mich einfach glücklich."

Und dann kam endlich das, worauf die meisten hier wirklich gewartet hatten - Schrowange gab Autogramme. Zwei der ersten, die mit einem Lächeln und der Original-Unterschrift langsam nach Hause schlenderten, waren Ursula Herold und ihre Enkelin Antonia Ansbach. "Sie ist ein bisschen kleiner, als sie im Fernsehen wirkt", beschrieb die 68-Jährige ihre Eindrücke, und die 14-jährige Antonia ergänzte: "Mir hat es gut gefallen, ich schaue ihre Sendung auch immer." Dass Schrowange beim Autogramm-Schreiben so geduldig war, hat aber nicht nur die beiden Starkenbergerinnen entzückt. Rolf Dittrich aus Altenburg war perfekt vorbereitet und ließ sich gleich mehr als 30 Unterschriften geben. "Ich sammle Autogramme. Ich habe Birgit Schrowange aber schon zweimal getroffen."

Für die Entertainerin hingegen war es gestern zumindest in einer Hinsicht eine Premiere - sie war zum ersten Mal in Altenburg. "Aus dem Fenster habe ich ein bisschen was von der Stadt gesehen. Sie ist wirklich wunderschön", erzählte sie der OVZ. Vor allem die Altbauten hätten ihr gefallen. Und der Modegeschmack der Altenburgerinnen? "Ich muss ehrlich zugeben, dass die Frauen hier top aussehen - vor allem auch die Älteren, die keine Angst vor Farbe haben."

Jenifer Hochhaus

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