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Motor kämpft gut, verliert aber knapp gegen Spitzenreiter

Motor kämpft gut, verliert aber knapp gegen Spitzenreiter

Fußball-Thüringenligist Motor Altenburg hat mit einer engagierten, kampfstarken Leistung dem ungeschlagenen Spitzenreiter Schott Jena Paroli geboten.

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So sehr sich Motors Spielertrainer Jens Wuttke (M., gelb) und seine Kollegen auch strecken, gegen Schott Jena reicht es am Ende nicht ganz zum Sieg.

Altenburg. Fußball-Thüringenligist Motor Altenburg hat mit einer engagierten, kampfstarken Leistung dem ungeschlagenen Spitzenreiter Schott Jena Paroli geboten. Nach dem Schlusspfiff jubelten die Gäste ausgelassen. Sie wussten, dass dieser 2:1-Sieg am seidenen Faden gehangen hatte, nachdem Toni Leutert den Anschlusstreffer erzielt hatte und damit das Signal zur Altenburger Schlussoffensive setzte.

 

Zunächst hatte Motor Mühe, ins Spiel zu finden. Man begegnete den Gästen, die aus zehn Spielen neun Siege errungen hatten, mit viel Respekt. In der achten Minute ließ man die Gäste auf der linken Angriffsseite gewähren, sodass eine genaue Flanke in den Motor-Strafraum segelte. Der folgende Kopfball vom Elfmeterpunkt landete am linken, unteren Pfosten des Altenburger Tores. Den abspringenden Ball staubte der aufgerückte Markus Güttich aus leicht spitzem Winkel zum 0:1 unter die Latte ab.

Es dauerte eine Weile, aber Motor kämpfte sich in die Partie. Jens Wuttke zog Mitte der ersten Halbzeit nach einer Ablage von Marco Dennhardt aus 25 Metern scharf und präzise ab, Patrick Tuche im Gästetor hatte damit aber keine Mühe. Später nahm René Eichelkraut eine Eingabe von Patrick Reichel volley, der Ball flog allerdings über das Tor. Zwingendes im Spiel nach vorn war von Jena nur äußerst selten zu vermerken, sodass Trainer Geisendörfer zur Pause auch gleich zweimal wechselte.

Doch wie so oft im Fußball blieb es für die Gäste auch nach dem Wechsel schwer, ihren gewohnten Rhythmus zu finden. Pech für Motor, dass Jens Kolditz in der 53. Minute eine harmlose Kerze kurz vor der Torlinie nicht richtig fassen konnte, sodass Maximilian Enkelmann den Ball aus dem Gewühl heraus nur über die Linie drücken musste. Plötzlich stand es 0:2. Wer geglaubt hatte, dies wäre die Spielentscheidung, wurde von einer einsatzstarken Heimelf positiv überrascht. Zunächst erzielte Toni Leutert mit einem 40-Meter-Freistoß aus dem linken Halbfeld den 1:2-Anschlusstreffer. Damit war das Signal gesetzt und erstaunlicherweise wankte der Spitzenreiter, der mit einer breiten Spielerdecke von 18 Akteuren in Altenburg angereist war.

Motor setzte seine Mittel dagegen und war dem Ausgleich durchaus nah. So zog Patrick Reichel auf links davon (82.). Seine scharfe, flache Eingabe hätte um ein Haar in der Mitte den gewünschten Abnehmer gefunden. Drei Minuten vor Schluss war es erneut Reichel, der eine Kopfballablage Wuttkes nach Ecke von rechts aus 14 Metern volley über den Querbalken des Gästetores jagte. So überstanden die Gäste vor 125 Zuschauern auch die dreiminütige Nachspielzeit unbeschadet und festigten die Tabellenführung. Aber auch Motor kann viel Positives aus diesem Spiel mitnehmen, wenn es in den nächsten Wochen gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte anzutreten gilt.

 

Kolditz, Meier (GK), Enders (78. Seidel), Rolle, Kröber (GK), Wuttke, Leutert, Gentsch (46. Weiße), Eichelkraut, Reichel, Dennhardt (GK).

Thomas Lahr

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